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Krankenschwester sammelt Spielzeug

Belohnung für tapfere Patienten

BAD PYRMONT. Aimee Sophie und Robin haben es hinter sich und tapfer waren sie auch. Zur Belohnung dürfen sich die jungen Patienten der Unfallchirurgie des Bathildiskrankenhauses ein Spielzeug aussuchen. Und weil sie eben auch tapfer waren, gibt es von Krankenschwester Brunhilde Hargesheimer eine „Tapferkeitsurkunde“.

veröffentlicht am 23.01.2017 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 10.10.2017 um 09:13 Uhr

Aimee Sophie und Robin dürfen sich nach ihrer Behandlung Spielzeug aussuchen, das Schwester Brunhilde Hargesheimer bei Pyrmonter Unternehmen gesammelt hat. Foto: Krankenhaus
Hans-Ulrich Kilian

Autor

Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Immer wieder werden in der Ambulanz des Krankenhauses auch Kinder behandelt. „Meistens sind es Jungen oder Mädchen, die sich in der Schule oder im Kindergarten verletzt haben und ärztliche Hilfe brauchen“, erläutert Hargesheimer, die mit den Kindern bei der Wiedervorstellung in der von Dr. Frank Blömker geleiteten Unfallchirurgie zu tun bekommt. Etwa wenn bei einer Platzwunde zwei Tage später die Fäden gezogen werden müssen. Sie weiß aus langjähriger Erfahrung, dass Kinder sich mit Spielzeug ablenken lassen und hat sich überlegt, in den Behandlungszimmern Lego oder Kuscheltiere bereit zu halten, um den kleinen Patienten die Angst vor dem Besuch beim Arzt zu nehmen. Auch in manchen Rettungswagen gebe ja Spielzeug und damit hätten die Kollegen gute Erfahrungen gemacht.

Jedes Jahr aufs Neue macht sie sich auf den Weg und sammelt von Pyrmonter Unternehmen Spielzeug ein und musste auch am Anfang vor zwei Jahren kaum Überzeugungsarbeit leisten. „Vor allem die Volksbank, Sparkasse, die Buchhandlung Heuer und die Fürsten Buchhandlung sind stets großzügige Spender“, freut sie sich über diese „großzügige Geste für kleine Patienten“, wie sie es ausdrückt. „Dabei kommt so viel zusammen, dass es für ein Jahr reicht“, so die Krankenschwestern. Und es scheint grundsätzlich zu funktionieren. „Wenn auf dem Behandlungstisch Lego liegt, dann klettern manche Kinder sogar freiwillig darauf“, berichtet sie. „Ich hatte sogar schon Kinder, die haben sich so sehr über das Spielzeug gefreut, dass sie gerne noch einmal wiederkommen wollten.“



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