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Vor allem die Frage, wer Gastgruppen verpflichtet, ist noch offen / Thema beim Neujahrsempfang

Beim Fürstentreff hakt es an zwei Punkten

Bad Pyrmont (Hei). Für Heidi Bretz, Vorsitzende des Vereins Pyrmonter Fürstentreff, steht es fest: „Bis Mitte Februar muss alles in trockenen Tüchern sein.“ Dann nämlich beginnt die aktuelle Vorbereitung für den Historischen Fürstentreff am 6. und 7. Juli. Doch noch hakt es an zwei entscheidenden Punkten der Organisation, auch wenn die allgemeine Lage inzwischen besser ist, als es viele Mitglieder noch vor Kurzem befürchteten.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 14:21 Uhr

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Dass Heidi Bretz, unabhängig von ihrem Amt als Vorsitzende, die Organisation der sommerlichen Großveranstaltung nicht mehr hauptverantwortlich stemmen will, hatte sie frühzeitig verkündet (wir berichteten). Inzwischen gab es, wie sie beim Neujahrsempfang des Vereins in der Historischen Putzkammer berichtete, etliche Beratungen mit möglichen Organisatoren, wie Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT), Werbegemeinschaft (WG) und Catering Thomas Key.

Das Ergebnis: Noch nicht die ganz große Lösung, aber viele kleine Lösungen. So erklärte sich die WG bereit, die Werbeberatung und überregionale Bewerbung des Festes zu übernehmen. Die BPT wird sich um die Erstellung von Werbematerial, Flyer, Handzettel und Plakate kümmern, wird das Fürstenfrühstück organisieren und die VIP-Gäste für das Wochenende betreuen. Thomas Key will für das Catering sorgen und die einzelnen Stände in der Stadt beraten, ferner Musikgruppen zur Unterhaltung während der Veranstaltung in der Stadt beschaffen und Musikgruppen für den Festumzug am Sonntag verpflichten. Rainer Timpe, Veranstalter der Landpartie und zweiter Vorsitzender des Vereins Fürstentreff, hat zugesagt, vier große Werbetafeln für das fürstliche Wochenende aufzustellen.

„Offen sind jetzt noch zwei Posten: Einmal die Verpflichtung von Aktionsgruppen oder einzelnen Akteuren für Auftritte, und dann auch das Kümmern um Genehmigungen der Stadt für die Veranstaltung und den Umzug“, erklärte Bretz. Besonders die Verpflichtungen seien sehr arbeitsintensiv, so Bretz.

Dass dennoch genug ehrenamtliche Arbeit für den Verein übrig bleibt, machte sie den Mitgliedern auch klar. Da sind zum Beispiel Pflege der Kostüme und Perücken, das Einkleiden von 70 bis 80 Personen, Beschaffung einzelner Kostüme aus dem Filmstudio Babelsberg, Organisation einer historischen Modenschau, Koordination der Tanz- und Theatergruppen, Pflege der Gedecke für das Fürstenfrühstück und einiges mehr.

Da es einen Arbeitskreis für die Veranstaltung gebe, könne man auf eine endgültige Lösung hoffen, betonte Bad Pyrmonts stellvertretender Bürgermeister Udo Nacke. „Es wäre schade, wenn der Fürstentreff stirbt, dazu ist der finanzielle und vor allem der Arbeitsaufwand zu groß, und wir sind schließlich ein Kulturbad. Die Stadt sagt Danke für das Engagement des Vereins. Und der Sammeltassen-Weltrekord war ein Highlight“, betonte Nacke.

Aus den Gesprächen der Mitglieder war herauszuhören, wie wichtig die Veranstaltung für Bad Pyrmont sei. Da war von Wirtschaftsförderung und Unikat die Rede. Die Lösung, den Fürstentreff nur alle zwei Jahre zu veranstalten, wurde allgemein skeptisch bewertet: „Wenn wir eine Pause machen, vergisst man uns vielleicht“, machte ein Mitglied seine Sorge deutlich, die auch von anderen geteilt wurde.

Die Vorsitzende Heidi Bretz und ihr Stellvertreter Rainer Timpe beim Neujahrsempfang.

Foto: Hei



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