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Bei Meldestufe 3 wurden die Sandsäcke gefüllt

Bad Pyrmont/Lügde (uk). Das ist noch einmal gut gegangen. In Bad Pyrmont und Lügde hat das Hochwasser der Emmer keine besonderen Schäden hinterlassen. Zwar war am Pegel in Bad Pyrmont am Samstagnachmittag bei 4,50 Meter die kritische Meldestufe 3 erreicht, die Ordnungsamtsleiterin Sabine Spiegel ins Rathaus lockte, doch dramatisch wurde es dann trotz eines Spitzenwertes von 4,80 Meter nicht.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 17:18 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:21 Uhr

Sandsäcke
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Bad Pyrmont/Lügde (uk). Das ist noch einmal gut gegangen. In Bad Pyrmont und Lügde hat das Hochwasser der Emmer keine besonderen Schäden hinterlassen. Zwar war am Pegel in Bad Pyrmont am Samstagnachmittag bei 4,50 Meter die kritische Meldestufe 3 erreicht, die Ordnungsamtsleiterin Sabine Spiegel ins Rathaus lockte, doch dramatisch wurde es dann trotz eines Spitzenwertes von 4,80 Meter nicht.
 Nicht nur der Sportplatz an der Bahnhofstraße meldete Land unter, sondern auch eine Reihe von Straßen in Flussnähe. Vor der Bad Freienwalder Brücke hingen am Samstagnachmittag im reißenden Wasser mehrere große Silageballen. Doch als die Feuerwehr Bad Pyrmont eintraf – alarmiert von den Inhaberinnen der Töpferei Salzkothe –, waren sie bereits wieder verschwunden. Später drohte die Salzkothe ein Opfer des Hochwassers zu werden. Feuerwehrleute und Bauhofmitarbeiter füllten Sandsäcke zum Schutz des Gebäudes. Doch das blieb glücklicherweise eine reine Vorsorgemaßnahme.
 Am Samstag wurde die Feuerwehr Holzhausen in die Straße am Moorteich gerufen, um eine Tiefgarage auszupumpen, in der das Wasser zwei bis drei Zentimeter hoch stand. Es stellte sich heraus, dass eine Pumpe in einem Regenwasserschacht defekt war.
 Mit Spannung blickte Lügdes Bürgermeister Heinz Reker am Samstag auf die Fluten, „denn nach dem Bau der Umgehungsstraße ist die Situation für uns eine völlig neue.“ Doch der Tunnel hielt dem Hochwasser stand und musste nicht gesperrt werden. Das neue Regenrückhaltebecken hat seine erste Belastungsprobe bestanden. Durch den starken Regen liefen in Rischenau der Mühlteich, in Hummersen der Feuerlöschteich über. Feuerwehrleute sorgten dafür, dass das Wasser besser ablaufen konnte.



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