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Januar mit 22 000 zahlenden Gästen „absoluter Spitzenmonat“ / 2011 kamen fast 200 000

Bei Eis sind viele heiß auf die Therme

Bad Pyrmont (jl). Der schneidenden Kälte zum Trotz – oder vielleicht gerade ihretwegen: Die Hufeland-Therme lockt aktuell so viele Besucher an wie lange nicht. Entweder, weil sie sich selbst draußen im bis zu 32 Grad warmen Wasser tummeln können und der Unterschied von somit fast 40 Grad zur Außentemperatur sowie die dichten Dampfschwaden im sonnenbeschienenen Becken das luxuriöse Pool-Vergnügen noch steigern. Oder, weil sie ihre Saunagänge speziell zur Winterzeit besonders genießen. „Das ist wie eine Stunde Urlaub“, schwärmt eine Hamelnerin über ihre regelmäßigen Touren in die Therme.

veröffentlicht am 08.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 05:21 Uhr

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Die Kälte scheint den Wunsch vieler Menschen nach Wellness noch zu steigern: Mit 22 000 Besuchern sticht der Januar 2012 als absoluter Spitzenmonat aus der Staatsbad-Statistik hervor – trotz Anhebung der Eintrittspreise. Freude machen Kurdirektor Heinz-Hermann Blome aber nicht nur die aktuellen Besucherzahlen in der Therme. Auch der Blick in die Bilanz für 2011 stimmt ihn zufrieden: „Mit fast 200 000 zahlenden Gästen hatten wir zehn Prozent mehr als 2010“, resümiert Blome. Damals habe man zwar insgesamt rund 200 000 ausgewiesen. Jetzt aber flossen nur noch die zahlenden Gäste in die Statistik ein. Die wurde damit bereinigt um jene fast 20 000 Besucher, die nur den Fitnessraum nutzten oder mit Gratis-Gutscheinen kamen.

Im Übrigen sollen sich die Fans in diesem Jahr ganz ungestört in der Therme tummeln können, „denn es gibt keine Umbauten“, verspricht Werner Streicher. „In diesem Jahr ist wirklich Ruhe.“

Was der Vize-Kurdirektor und sein Team bei der Auswertung der Besucherzahlen und -daten festgestellt haben: „Das Publikum in der Therme hat sich verjüngt. „Daraus schließt Streicher, dass auch das Gesundheitsbewusstsein jüngerer Menschen zunimmt.

In Sachen Akquise ist man beim Staatsbad in letzter Zeit auch zunehmend übers Internet aktiv. So wurden an einem Nachmittag über ein Rabatt-Portal 700 Thermen-Gutscheine verkauft. „Und das sind sehr kommunikative Kunden“, glaubt Staatsbad-Chef Heinz-Hermann Blome. „Die bringen andere mit und berichten hinterher über ihr Erlebnis.“

Nicht zu verachten scheint auch der Umsatz, der noch anderswo in der Kurstadt mit den Thermen-Besuchern von außerhalb erzielt werden kann. „27 Prozent der Groupon-Kunden nutzen auch andere Angebote in Bad Pyrmont“, weiß Blome. Und hält diese Zahl für ausbaufähig. Denn: „Wer eine weite An- und Abreise hat, könnte nach dem Thermen-Besuch ja noch hier essen gehen. Dann muss er nicht mit knurrendem Magen nach Hause fahren.“

Bald wird das Staatsbad übrigens noch mehr über die Vorlieben der Thermen-Fans erfahren. „Wir nehmen gerade an der wissenschaftlichen Auswertung einer Studie teil“, berichtet Blome. Und weiß jetzt schon: „Manche Kunden sind sogar bereit, zur Therme bis zu zwei Stunden mit dem Auto anzureisen.“

Und auch die Listung der Hufeland-Therme in diversen Gutschein-Büchern trägt Früchte: „Allein aus Hameln-Pyrmont hatten wir im vergangenen Jahr 1500 Besucher mit Gutscheinen.“

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