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Behindertenbeirat kritisiert Bad Pyrmonts Winterdienst

Bad Pyrmont (uk). Rollatoren und Rollstühle gehören in Bad Pyrmont zum Straßenbild. Dass Senioren und Behinderte besonders unter den Folgen des Winters zu leiden haben, liegt auf der Hand; zumal längst nicht jeder Bürgersteig oder jeder Übergang ist so geräumt, wie er es sein müsste. Vom Behindertenbeirat kommt jetzt Kritik am Winterdienst der Stadt.

veröffentlicht am 05.01.2011 um 16:31 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 21:41 Uhr

Schröder
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Bad Pyrmont (uk). Rollatoren und Rollstühle gehören in Bad Pyrmont zum Straßenbild. Dass Senioren und Behinderte besonders unter den Folgen des Winters zu leiden haben, liegt auf der Hand; zumal längst nicht jeder Bürgersteig oder jeder Übergang ist so geräumt, wie er es sein müsste. Vom Behindertenbeirat kommt jetzt Kritik am Winterdienst der Stadt.
 Dem Behindertenbeirat ist klar, dass der Bauhof in den letzten Wochen bis an die Grenze der Belastbarkeit gefordert war, und will deshalb auch keine Generalkritik üben. „Uns geht es nicht zuletzt um die Straßenübergänge, von denen viele ganz schlecht geräumt sind“, sagte der Sprecher der Behindertenvertretung, Klaus Raudies, am Mittwoch im Gespräch mit den Pyrmonter Nachrichten. „Wir glauben, dass hier einiges überdacht werden muss, um zu sehen, was geändert werden kann.“ Er geht davon aus, dass sich viele Behinderte überhaupt nicht mehr vor die Tür trauen, weil sie Angst vor einem Sturz haben. „Das merken wir auch daran, dass weniger Ratsuchende zu unseren Sprechstunden ins Rathaus kommen.“
 Der kommissarische Vorsitzende des Behindertenbeirates, Dieter Schröder, schlägt indes schärfere Töne an. Er hat dafür gesorgt, dass das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung am 18. Januar (18.30 Uhr im Rathaus, Raum 306) gesetzt worden ist. Schröder ist auf einen Rollator angewiesen und selbst schon Opfer winterlicher Gehwegverhältnisse geworden. „Mein Rollator ist nach vorne übergekippt. Wenn das einem älteren Menschen passiert wäre, dann wäre das schlimm ausgegangen“, glaubt er.
 Der Vorsitzende des Behindertenrates hat eine Reihe von konkreten Beispielen dafür, wo seiner Meinung nach absolut mangelhaft geräumt worden ist. Die Schlossstraße zählt er dazu ebenso wie den Postweg und Teile der Bathildisstraße und auch der Brunnenstraße. Überall kann er konkrete Stellen benennen, für die alle die Stadt verantwortlich seien. „Hier gab es Ecken, die so vereist waren, dass sie für Fußgänger kaum und für Behinderte gar nicht passierbar waren.“ Viele Straßenübergänge seien immer wieder zugeschoben worden.



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