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Das Angebot des Hospiz-Vereins Bads Pyrmont wurde im vergangenen Jahr gut angenommen

Begleitung in schwierigen Zeiten

Bad Pyrmont. Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont konnte jetzt anlässlich der Mitgliederversammlung auf ein in vielerlei Hinsicht sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken.

veröffentlicht am 27.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

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Die Zahl der Ehrenamtlichen, die für die Hospizarbeit vor Ort eintreten und die Begleitung Sterbender anbieten, ist auf 50 Personen gestiegen. Die Koordinatorinnen machen immer wieder die Erfahrung, dass bei den Vorbereitungsseminaren viele neue Interessenten teilnehmen und sich viele von ihnen anschließend auch zur Mitarbeit im Verein entscheiden. Der laufende Kurs wird nach einer Schulungs- und Praktikumszeit Ende März abgeschlossen, ein neuer ist für Anfang 2015 geplant.

Annette Kleine-Gödde stellte das neu überarbeitete Konzept des Vorbereitungskurses vor, das von den Verantwortlichen des Hospiz-Vereins in den letzten Monaten erstellt worden war und bei der weiteren Planung von Schulungen zugrunde gelegt wird. Es soll eine Orientierung sein für alle, die daran beteiligt sind.

Die Koordinatorin Regina Stelter berichtete, dass der Hospiz-Verein im vergangenen Jahr 118 Personen begleitet hat, davon wurden 87 Begleitungen abgeschlossen. Zweidrittel der Begleitungen erfolgten in Altenheimen, die restlichen im häuslichen Bereich. „Die Begleitungen dauerten von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Die Begleitungen finden in Bad Pyrmont, Lügde und dem Umland statt“, so Stelter.

Weiterhin berichtete sie von den vielfältigen Anfragen zu Beratung und Schulung, die sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Jutta Jess absolviert, seien es Vorträge zu hospizlichen Themen, zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht, generelle Informationsvorträge zu der Arbeit des Vereins bis hin zu Schulung geschlossener berufsverwandter Gruppen, die den Hospiz-Verein anfragen, um Handwerkszeug für die eigene Arbeit zu erhalten.

Den Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit kommt im Verein auch eine wichtige Rolle zu. Neben den öffentlichen Vorträgen wie zum Schwerpunktthema Organspende im letzten Jahr gibt es viele Anfragen zu Einzelveranstaltungen, begonnen bei der Teilnahme an Altenmessen, Weihnachtsmärkten bis hin zu Präsenz in Schulen und einzelnen Klassen. Die Öffentlichkeitsarbeit bei Kindern und in Schulklassen berührt in erster Linie die Kinderhospizarbeit und sei immer wieder mit der Erfahrung verbunden, dass die Kinder sich sehr vielfältige Gedanken zu dem Thema machten und ganz aufmerksam bei der Sache seien. Besonders die Kooperation mit Schulen ist nach den Ausführungen der ersten Vorsitzenden ein Thema, dem sich der Hospiz-Verein noch näher annehmen will.

Kassierer Rudolf Anhamm konnte eine positive finanzielle Situation darstellen, besonders das Spendenaufkommen habe noch einmal gesteigert werden können. „Das zeigt die große Akzeptanz der Arbeit des Hospiz-Vereins in der Bevölkerung.“

Das sind gute Vorzeichen für die Zukunft, denn die Gemeinschaft feiert im November dieses Jahres ihr 20-jähriges Bestehen.red

50 Ehrenamtliche des Hospizvereins sind zurzeit im Einsatz, um die Begleitung Sterbender anzubieten.

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