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Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont bildet wieder Menschen aus, die Schwerstkranke und Sterbende betreuen

Begleiter für die letzte Lebensphase gesucht

Bad Pyrmont. Mit Tod und Sterben leben lernen ist eine Aufgabe, der sich viele nicht so ohne Weiteres stellen. Die Gesellschaft hat ihren Bezug zur Vergänglichkeit fast verloren, zumindest tabuisiert und damit viele Menschen unfähig gemacht, sich bewusst und offen mit dem Ende des Lebens auseinander zu setzen.

veröffentlicht am 29.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 00:41 Uhr

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Der Hospiz-Verein Bad Pyrmont tritt seit fast 20 Jahren aktiv dafür an, Sterbende und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase zu begleiten und dazu beizutragen, die Bedürfnisse der Betroffenen zu erkennen und in den Mittelgrund des Handelns zu stellen. „Der Dienst geschieht ehrenamtlich und wird von Menschen wahrgenommen, die, oftmals aufgrund eigener Erfahrungen, für sich eine wichtige Aufgabe darin sehen, diese Begleitung zu leisten“, weiß die Koordinatorin Regina Stelter. Jeder, der sich dieser Aufgabe stellen will, muss sich intensiv mit dem, was auf ihn zukommt, befassen.

Dafür bietet der Hospiz-Verein seit 2006 einmal jährlich einen Kurs an. Ziel dieses Kurses ist es, Menschen für die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender zu ermutigen, zu schulen und sorgfältig vorzubereiten. Verschiedenste Themenschwerpunkte werden besprochen und helfen, sterbende Menschen und deren Angehörige zu begleiten und zu verstehen. Steter: „Er bietet die Möglichkeit, sich mit Fragen über Sterben und Tod auseinanderzusetzen.“ Der Kurs richtet sich an Menschen, die in der Hospizarbeit tätig sein wollen, aber auch an alle, die in Fragen um Krankheit, Sterben, Tod und Trauer Rat und Austausch suchen. Der Kurs, der ein Dreivierteljahr dauert, beginnt am 10. September, die Treffen finden wöchentlich statt, Anmeldungen nehmen bis zum 5. Juli die Koordinatorinnen Regina Stelter und Jutta Jess unter Telefon 05281/987716 an.red



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