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Im Bereich des Teehauses werden 2000 Quadratmeter Wegfläche saniert / Kosten: 60 000 Euro

Bauarbeiten im Kurpark noch bis Anfang April

Bad Pyrmont (jhe). Eine Wegfläche von insgesamt 2000 Quadratmetern wird derzeit im Kurpark Bad Pyrmont erneuert. Im Bereich des Teehauses werden die Schotterwege „nach heutigem technischem Kenntnisstand gebaut – zum Beispiel ist der Schichtaufbau ganz anders als früher“, sagt Michael Mäkler, Gärtnermeister im Kurpark.

veröffentlicht am 03.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 15:41 Uhr

900 Tonnen Schotter werden für die neugestaltete Wegstrecke benö
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Insgesamt 900 Tonnen Schotter werden für die Wegstrecke benötigt, deren Sanierung 60 000 Euro kostet. „Es ist nur schade, dass man hinterher gar nichts von dem Geld sieht“, meint Mäkler. Doch wenn auch nicht sichtbar, werden die Veränderungen zumindest spürbar sein: Ein Entwässerungssystem wird zukünftig bei heftigen Niederschlägen die Wege vor Ausspülungen schützen. Mäkler: „Die Wege werden mit leichtem Gefälle zu einer Seite gebaut, an der das Wasser in einem Gully aufgefangen und in der Schlossgraft entwässert wird.“ Zuvor hätten heftige Regenfälle „immer wieder Schäden verursacht – das hat uns viel Zeit und Geld gekostet“, erklärt Mäkler den Grund der Maßnahme.

Ziel: alle Wege auf

neuen Stand bringen

Eine weitere Neuerung sind Metallschienen als Wegbegrenzung. „Vorher gab es keine Einfassung, so verändert sich über Jahrzehnte der seitliche Verlauf der Wege, teilweise zwischen einem halben bis zu einem Meter“, merkt Mäkler an. Ziel sei es, einmal alle Wege im Kurpark auf den neuen Stand anzugleichen. „Immer, wenn wir baulich eingreifen, werden wir gleichzeitig die Wege verändern“, so Mäkler.

So wurden auch die derzeitigen Wegearbeiten im Zuge der Erneuerung des maroden Schmutzwasserkanals Ende 2008 veranlasst. Die jahrzehntealten Tonrohre waren undicht und mussten ersetzt werden. Gleichzeitig ist auch eine Gasleitung zum Teehaus verlegt worden, „damit es, wenn nötig, auch beheizt werden kann“, sagt der Gärtnermeister. Auch gestalterische - sowie Sicherheitsaspekte sind im Zuge der Baumaßnahmen umgesetzt worden: zwei Fichten, ein Hartriegel, eine Tanne und eine Thuja mussten gefällt werden.

Die Bauarbeiten hätten eigentlich schon Ende Februar fertig sein sollen, „aber den gesamten Januar und Februar konnte die Baufirma aufgrund des Wetters nicht arbeiten“, so Mäkler. Neuer Termin für die Fertigstellung sei der 9. April. Der Gärtnermeister ist zuversichtlich, dass dieser Zeitplan bei beständiger Witterung eingehalten wird. Als allerletzten Arbeitsschritt nennt er die Neubepflanzung von zwei Beeten, eines davon am Teehaus. Mäkler zufolge werden die Mitarbeiter und Gärtner des Staatsbaades diese Aufgabe „um Ostern herum“ erledigen.

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