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Zukunft nach Insolvenzantrag der Awo Gesundheitsdienste offen

Bathildiskrankenhaus hofft auf Fortbestand der Dialysestation

Bad Pyrmont. Ob die drohende Insolvenz der Awo Gesundheitsdienste in Bad Münder (wir berichteten) auch Auswirkungen auf die Zukunft der Dialysestation im Pyrmonter Bathildiskrankenhaus hat, ist derzeit noch völlig offen. „Das bleibt vorerst eine große Unbekannte und entscheidet sich wohl erst in ein paar Monaten“, sagt Dr. Joachim Hertel. Der ärztliche Direktor und Chefarzt der Fachabteilung Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin, Schmerztherapie am Bathildiskrankenhaus will sich zwar nicht an Spekulationen beteiligen, gibt sich aber optimistisch. Das Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen als Ersatzverfahren zum Einsatz kommt und von dem in finanzielle Schieflage geratenen Bad Münderschen Unternehmen seit etwa 15 Jahren als Dependance mit der Dialyse-Station im Krankenhaus des Staatsbades betrieben wird, sei ein Alleinstellungsmerkmal und für die Region – nicht zuletzt auch wegen der Kurgäste – von großer Bedeutung.

veröffentlicht am 24.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:21 Uhr

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„Die aktuelle Frage ist, ob die Gesellschaft weiterläuft oder das Krankenhaus in Bad Münder verkauft wird. Aber auch ein möglicher Aufkäufer wird sicher bemüht sein, den Dialyse-Standort in Bad Pyrmont zu behalten“, glaubt der leitende Mediziner, für den Bad Münders größter Arbeitgeber auch nicht wegen Problemen vor Ort in Finanznot geraten ist, „sondern eher wegen des Organspendeskandals in Hannoversch Münden“, wie er erklärt: „Dieser Markt ist komplett runtergegangen, da sind die Felle weggeschwommen.“

Für Bad Pyrmont sei es jedoch von enormer Wichtigkeit und Bedeutung, dass die Dialyse-Station „unter welchem Träger auch immer“ am Bathildiskrankenhaus erhalten bleibt. Nicht nur für das Spital selbst, sondern insbesondere auch für die vielen Kliniken im Staatsbad.

Durchaus möglich, dass das Bathildiskrankenhaus die Dialysestation langfristig in Eigenregie betreibt. „Das ist theoretisch denkbar, jedoch eine Frage des Personals“, sagt Hertel und schiebt entsprechenden Spekulationen vorerst einen Riegel vor: „So weit sind wir noch nicht.“HW



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