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Bad Pyrmonts Beitrag zum Varusjahr

Bad Pyrmont (uk). Die Varus-Schlacht ist in diesem Jahr in aller Munde. Genau 2000 Jahre ist es her, dass der römische Statthalter Publius Quinctilius Varus mit drei Legionen von germanischen Stammesverbänden unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen wird. Gleich drei Ausstellungen – in Kalkriese, Haltern am See und Detmold – befassen sich in diesem Jubiläumsjahr mit der berühmen Schlacht, die als eines der ersten deutschen Ereignisse gilt.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 11:21 Uhr

Varusschlacht
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Bad Pyrmont (uk). Die Varus-Schlacht ist in diesem Jahr in aller Munde. Genau 2000 Jahre ist es her, dass der römische Statthalter Publius Quinctilius Varus mit drei Legionen von germanischen Stammesverbänden unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen wird. Gleich drei Ausstellungen – in Kalkriese, Haltern am See und Detmold – befassen sich in diesem Jubiläumsjahr mit der berühmen Schlacht, die als eines der ersten deutschen Ereignisse gilt.
 Und auch das Museum im Schloss in Bad Pyrmont leistet einen kleinen aber bedeutenden Beitrag. Als „äußerst wichtiges Exponat“ stuft jedenfalls der Leiter des Lippischen Landesmuseums, Prof. Dr. Rainer Springhorn, das Bild ein, das als Leihgabe in den nächsten Tagen nach Detmold gebracht wird: „Hermann mit seinen Trophäen nach dem Sieg über Varus“ von Johann Heinrich Tischbein d.Ä., seinerzeit Hofmaler in Kassel.
Ein Kulturgut
nationalen Ranges

 „Wir haben für das Varusjahr gleich mehrere Anfragen gehabt, ob wir dieses Gemälde ausleihen“, berichtet Museumsleiter Dr. Dieter Alfter. Den Zuschlag haben die Detmolder bekommen, deren Ausstellung sich von Mai bis in den Herbst mit dem Mythos der Hermannsschlacht befasst. „Die waren am schnellsten“, nennt der Museumsleiter den Grund für seine Entscheidung. Eine Anfrage gab es auch aus dem Schloss Arolsen. Dort hängt eine monumentale Ausgabe (285 mal 435 cm) der Hermannsschlacht, die Tischbein im Jahr 1772 für das Schlafzimmer des ’Fürsten Friedrich von Waldeck-Pyrmont für das Schloss Pyrmont, das als Sommerresidenz diente, gemalt hat. „Damals waren die Historiker der Meinung, dass die Schlacht in der Nähe von Pyrmont, dort wo sich heute der Schiedersee befindet, stattgefunden hat“, so Dr. Alfter.



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