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„Bad Pyrmont räumt auf“: Mehr Helfer, weniger Müll

Bad Pyrmont (ein). Die Zahl der Helfer steigt von Jahr und Jahr und die Menge des weggeworfenen Mülls geht zurück. Das war die Bilanz, die Bauamtsleiter Hans-Joachim Böhnke, der als Jäger der Natur besonders verbunden ist, kurz nach 12 Uhr am Samstag als Bilanz der 9. Aktion „Bad Pyrmont räumt auf“, nach getaner Arbeit auf dem städtischen Bauhof in der Waldecker Straße gezogen hat. Hier trafen sich zum Abschluss die fast 100 Müllsammler.

veröffentlicht am 26.04.2009 um 16:31 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 08:41 Uhr

Müllsammler
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Bad Pyrmont (ein). Die Zahl der Helfer steigt von Jahr und Jahr und die Menge des weggeworfenen Mülls geht zurück. Das war die Bilanz, die Bauamtsleiter Hans-Joachim Böhnke, der als Jäger der Natur besonders verbunden ist, kurz nach 12 Uhr am Samstag als Bilanz der 9. Aktion „Bad Pyrmont räumt auf“, nach getaner Arbeit auf dem städtischen Bauhof in der Waldecker Straße gezogen hat. Hier trafen sich zum Abschluss die fast 100 Müllsammler.
 Aufgeteilt in neun Gruppen waren am Morgen große und kleine Helfer mit Müllbeutel und Zangen bewaffnet losgezogen, um den achtlos in die Landschaft geworfenen Müll in Bad Pyrmont und Holzhausen einzusammeln. Am Hagener Berg war Inter Holzhausen im Einsatz. „Es wird von Jahr zu Jahr weniger Müll“, stellte schon da Thomas Bertram fest. „Was wir heute finden, ist eher Wohlstandsmüll wie Küchenutensilien.“ An seiner Seite sammelten fleißig Laura Hundertmark (10) und Florian Kappmeyer (10) die am Parkplatz Hagen einen Koffer voll Kleidung und zwei Müllsäcke mit Farbeimern finden und von ihnen mittlerweile gezählte 78 Zigarettenschachteln.
 Eine andere Gruppe mit neun Erwachsenen und vier Kinder war in der Nähe der Schellenstraße eingesetzt. „ Es war auffallend sauber am Wegesrand aber etwas tiefer im Wald leider nicht“ , stellte Katrin Drinkuth, Mitglied des Bau- und Umweltausschusses, fest. „Wenn erst einmal irgendwo Müll liegt, dann werfen andere ihren Müll einfach dazu“, so ihr Eindruck.
 Der Rentner Friedhelm Schnelle, der rund um die Wolfgangsquelle nach dem Rechten sah, machte in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Aktion mit. Überrascht bin ich nicht ,das Müll weggeworfen wird, doch ich bin überrascht darüber, was so einfach in die schöne Natur entsorgt wird.“ Das größte Fundstück wurde in der Gruppe um Bürgermeisterin Elke-Christina Roeder gefunden. Ein vergammeltes Zwei-Sitzer Sofa wurde mit vereinten Kräften aus dem Wald gewuchtet. „ Es sind immer wieder die altbekannten Stellen, an denen der Müll sorglos entsorgt wird“, berichtete Roeder. „Und das zeigt mir wieder einmal mehr, wie sinnvoll diese Aktion ist,. Ich kann mich nur ganz herzlich bei den vielen Helfer bedanken.“



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