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Bad Pyrmont hofft auf Landeszuschuss für Freienwalder Brücke

Bad Pyrmont (uk). Die Stadt Bad Pyrmont kann bei der Sanierung der Bad Freienwalder Brücke auf eine kräftige Förderung durch das Land Niedersachsen hoffen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat Vertretern der Stadtverwaltung einen 60-prozentigen Förderanteil für die Baukosten in Aussicht gestellt.

veröffentlicht am 26.01.2011 um 17:25 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:41 Uhr

Bad Freienwalder Brücke
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Bad Pyrmont (uk). Die Stadt Bad Pyrmont kann bei der Sanierung der Bad Freienwalder Brücke auf eine kräftige Förderung durch das Land Niedersachsen hoffen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat Vertretern der Stadtverwaltung einen 60-prozentigen Förderanteil für die Baukosten in Aussicht gestellt. Voraussetzung ist allerdings, dass damit die Verkehrssituation an der Saline verbessert wird. Im Klartext: Fahrbahn und Gehsteige müssen breiter, Letztere auch behindertengerecht werden.

Drei Varianten haben die Planer bekanntlich erarbeitet, von denen für die Politiker aber vermutlich nur eine infrage kommen dürfte. Einen Neubau will bislang niemand und die Instandsetzung mit einer Fahrbahnbreite von 5,10 Metern hat nach Darstellung von Kämmerer Eberhard Weber keine Aussicht auf Fördergelder. Was bleibt, ist die vom Baudezernat bezeichnete Variante II. Die sieht eine Instandsetzung mit einer Fahrbahnbreite von 6 Metern und einer angrenzenden Kappenbreite von jeweils 2,65 Metern vor, die auch die Gehsteige und die Brüstung aufnehmen. Dies Lösung würde mit Kosten in Höhe von 810 000 Euro zu Buche schlagen – plus Planung, plus Straßenbau, plus (möglicherweise) Gründung.

Die Fraktionen wollten sich im Bauausschuss noch nicht festlegen, sie haben noch Beratungsbedarf. Entscheiden wollen sie erst am 3. Februar im Verwaltungsausschuss. Hans-Herbert Webel (SPD) vermutete allerdings, dass sich seine Fraktion für die Variante II entscheiden werde. Udo Nacke (CDU) äußerte Zweifel an der Tragfähigkeit der Baumstammgründungen und befürchtete, dass sich die Kosten hier noch entwickeln werden. Klar sei, dass es ohne Förderung nicht gehe.

Brigitte Preuß von der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der denkmalgeschützten Brücke einsetzt, nannte die favorisierte Variante II nicht glücklich. „Mit Denkmalschutz hat das nichts mehr zu tun, das wird eine neue Brücke“, kritisiert sie. Sie und ihre Partnerin Charlotte Ploenes haben einen eigenen Vorschlag gemacht: eine angehängte Fußgänger- und Radbrücke.



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