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Militärhistorische Gesellschaft lädt Helmut Eichmann nach Russland ein

Austausch über Exhumierungsarbeit

BAD PYRMONT. Helmut Eichmann geht wieder auf Reisen. Dieses Mal nicht zu Fuß wie bei seinen Friedensmärschen. Er hat eine Einladung der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft erhalten, um an einem Erfahrungsaustausch über die Such- und Exhumierungsarbeit Gefallener des Zweiten Weltkrieges teilzunehmen.

veröffentlicht am 07.06.2019 um 16:22 Uhr

„Was ich konkret tun kann, das müssen die Russen entscheiden“: Helmut Eichmann bei einem Friedensmarsch. Foto: pr
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Durch meine Friedensmärsche haben ich offenbar die Aufmerksamkeit des russischen Staates geweckt“, teilte der Pyrmonter Repräsentant der Kriegsgräberfürsorge jetzt mit, der aber ohnehin Kontakt nach Russland pflegt. Eichmann reist vom 12. bis 21. Juni an die frühere „Kaliner Front“, etwa 200 Kilometer westlich von Moskau, wo im Zweiten Weltkrieg 15 Monate lang ein unerbittlicher Stellungskrieg mit enormen Verlusten auf beiden Seiten tobte. Was genau er dort tun soll, weiß Eichmann nicht. „Ich bin bereit, im Rahmen der Möglichkeiten an den Aktivitäten mit zu wirken. Was ich konkret tun kann, das müssen die Russen entscheiden“, sagt er. Auf jeden Fall hoffe er, wieder einen persönlichen Beitrag für Frieden und Völkerverständigung leisten zu können. Die russischen Gastgeber sehen das so. Sie sprechen von einem Beitrag Eichmanns zur Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen beider Länder.

Die Militärhistorische Gesellschaft ist eine patriotische Organisation, die dem Verteidigungsministerium unterstellt ist und der sich Russlands Präsident Wladimir Putin im letzten Wahlkampf intensiv bedient hat. Ihre zentrale Aufgabe besteht in der Konzeption und Umsetzung der staatlichen Politik auf dem Gebiet der Landesverteidigung.



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