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Wie die „Singfonie“ ihr Publikum stets aufs Neue fesselt – und eine Neuentdeckung auf die Bühne bringt

Ausgereift und frisch und fröhlich

Bad Pyrmont. Das Herbstkonzert des Frauenchores „Singfonie“ im Lindenhof brachte ein Wiederhören mit bekannten Gesangvereinen aus der Region, und es überraschte mit einer Neuentdeckung: „Chorisma“, ein Projektchor aus Elbrinxen, eroberte in der Gemeinschaftseinrichtung mit einem starken Vortrag auf Anhieb das Publikum, das zum großen Teil aus fachkundigen Zuhörern, nämlich ebenfalls Sängerinnen und Sängern, bestand.

veröffentlicht am 28.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Eingeladen hatte die „Singfonie“ zu ihrem Jahreskonzert, und der Frauenchor trat trotz Erkältungswelle in großer Besetzung an: 35 Sängerinnen standen auf dem Podium, boten mit ihren bunten Schals ein schönes farbiges Bild und erfüllten die Erwartungen, die viele Zuhörer an das Ensemble und seine Leiterin Karin Brüggemann stellen.

Durch eine fast schon professionelle, dabei ungekünstelte Vortragsart und die Offenheit für neue, auch ungewöhnliche Titel hat sich der Chor, oft begleitet von der Pianistin Christina Richts, längst ein Stammpublikum erobert – nicht erst seit dem Konzert mit Grand-Prix-Titeln im vergangenen Jahr. Und von diesen Hits haben die Sängerinnen auch jetzt noch viele Lieder im Repertoire. So etwa den Siegertitel von Nicole „Ein bisschen Frieden“, den Billy Graham-Song „You raise me up“ oder das immer wieder Gänsehaut erzeugende „Hallelujah“.

Das alles ist musikalisch und stimmlich ausgereift und hat dennoch immer wieder die Frische und Ursprünglichkeit einer Erstaufführung, wohl auch dank der mitreißenden Art der Dirigentin Karin Brüggemann. Denn die verbreitet stets gute Laune und motiviert ihre Sängerinnen sichtlich. Beeindruckend ist auch die Interpretation von Karl Jenkins’ „Adiemus“ mit einem starken Solo von Bärbel Dambrowski. Wie die Vorsitzende Anne Luttmann in ihrer Moderation betonte, singt der Chor, der auch Lieder auf Englisch und sogar Schwedisch beherrscht, hier in einer von afrikanischen Sprachen inspirierten „Fantasiesprache“. Mit anhaltendem Beifall wurden die einzelnen Titel vom Publikum aufgenommen.

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Die beiden Jubilarinnen mit Jürgen Fliege.

Dass manche Sängerinnen schon seit vielen Jahren in dem Chor, der ursprünglich „Froher Liederkranz“ hieß, aktiv sind, zeigte sich an zwei Ehrungen. Gerd Fliege, zweiter Vorsitzender des Chorbezirks Hameln-Pyrmont, überreichte Ursel Müller und Sigrid Brechbühler Urkunden und Ehrennadeln des Niedersächsischen Chorverbandes für 50-jährige Mitgliedschaft.

Als Gastchöre waren die Chorgemeinschaft mit ihrer Leiterin Marcela Jatzlau und der Elbrinxer Projektchor „Chorisma“ mit Daniela Palma dabei. Die Chorgemeinschaft besang unter anderem den Herbst mit dem bekannten „Bunt sind schon die Wälder“. Die Elbrinxer, mit 18 Frauen und 17 Männern sehr stimmgewaltig, ernteten starken Beifall für ihre choreografisch untermalte Darbietung von „I have a dream“ und „Oh happy day“.

Bevor alle Chorleiterinnen von Anne Luttmann mit Blumen verabschiedet wurden, stimmte die Singfonie als Zugabe noch einmal „Hallelujah“ an, wobei sich Marcela Jatzlau und Daniela Palma solidarisch in die Stimmen der Sängerinnen einreihten. Gesang verbindet eben auf ganz besondere Weise!



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