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Der EU-Kandidat Burkhard Balz zu Besuch in Bad Pyrmont

Ausbau des KLB soll ein Vier-Sterne-Hotel ergänzen

Bad Pyrmont (uk). Die wichtigste Information, die Kurdirektor Heinz-Hermann Blome am Dienstag für seine Gäste von der CDU hatte, war wohl weniger für den Kandidaten als für die Pyrmonter von Belang: Es gibt offenbar ernsthafte Interessenten für den Bau und den Betrieb eines Vier-Sterne-Hotels neben dem Königin-Luise-Bad. Darüber informierte Blome anlässlich eines Besuches von Burkhard Balz, Kandidat der CDU für das Europäische Parlament. Balz war gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hans Peter Thul einer Einladung der Pyrmonter CDU und ihres Vorsitzenden Dirk Wöltje gefolgt, um sich über das Geschäft mit der Kur zu informieren.

veröffentlicht am 19.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 05:41 Uhr

Kurdirektor Heinz-Hermann Blome erläutert Burkhard Balz und sein
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Seitdem klar ist, dass das Land Niedersachsen als Eigentümer die große Lösung – sprich Abriss und kompletter Neubau des Königin-Luise-Bades und des früheren Krankenhauses St. Georg ablehnt und sich stattdessen für einen Ausbau des KLB zum Reha- und Gesundheitszentrum entschieden hat (wir berichteten), ist die Planung ein Stück weitergekommen, wie Blome berichtete. Und dabei spielt auch das Vier-Sterne-Hotel ein Rolle, dass vom KLB ergänzt werden soll. Allerdings nicht mehr nördlich, wo das frühere Krankenhausgebäude steht, sondern südlich, wie er auf Nachfrage von Ratsmitglied Heinz Zühlke bestätigte.

Ein ungefangener Fisch – aber mit Flossen dran

Allerdings ließ der Kurdirektor keinen Zweifel daran, dass hinter dem Vorhaben noch ein großes Fragezeichen steht. „Das ist immer noch ein ungefangener Fisch, allerdings schon mit Flossen dran“, so Blome. Namen wollte er nicht nennen. Er sagte lediglich, dass ein deutsches Bauunternehmen und Schweizer Hoteliers im Spiel seien.

Balz, der Kandidat aus Stadthagen, war vielmehr gekommen, um sich über das Unternehmen Staatsbad zu informieren. So erfuhr er, dass die Finanz- und Wirtschaftskreise das landeseigene Unternehmen bislang noch verschont habe, dass Blome aber Sorge hat, dass sich das bei steigender Arbeitslosigkeit in Deutschland im Laufe des Jahres noch ändert. Er erfuhr, dass die Staatsbad Pyrmont Betriebsgesellschaft mbH sich erst jüngst wieder des Vorwurfs erwehren musste, dem Land zu viel Geld zu kosten, mittlerweile aber vom Aufsichtsrat für den Geschäftsabschluss 2008 gelobt worden sei, was die Landtagsabgeordnete Ursula Körtner besonders freute, denn sie hatte frühzeitig gegengesteuert, um genau das zu erreichen. „Im Abschlussbericht des Landesrechnungshofes soll Bad Pyrmont gar nicht mehr vorkommen“, freute sich Blome.

Balz lobte das Staatsbad als modernes und innovatives Unternehmen. Für ihn sei es besonders wichtig, dass Bad Pyrmonts Kurgäste nicht nur aus Deutschland kämen, sondern auch aus dem Ausland. „Und das Staatsbad hat ja entsprechende Bemühungen in den Niederlanden und Russland gestartet“, freute er sich.

Anschließend informierte sich der CDU-Politiker aus Stadthagen über die Zusammenlegung des Bathildiskrankenhauses mit dem Krankenhaus St. Georg. Das ist für ihn von besonderem Interesse, weil in seiner Schaumburger Heimat die Fusion gleich dreier Krankenhäuser ansteht.

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