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Aus für Wohnpark wundert die Pyrmonter Politik

Bad Pyrmont (uk). Die Absage des Sun-Senioren-Wohnparks durch den Architekten Dr.-Ing. Heinz Lendorf hat in der Pyrmonter Politik für Verwunderung gesorgt. Die Vermutung macht die Runde, dass die Familie Schalkewitz und ihr Architekt aus Barsinghausen die angeblich unwägbaren Aspekte des Naturschutzes nur vorgeschoben haben, um sich aus Bad Pyrmont zu verabschieden.

veröffentlicht am 01.11.2010 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:41 Uhr

Helenenstraße
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Bad Pyrmont (uk). Die Absage des Sun-Senioren-Wohnparks durch den Architekten Dr.-Ing. Heinz Lendorf hat in der Pyrmonter Politik für Verwunderung gesorgt. Die Vermutung macht die Runde, dass die Familie Schalkewitz und ihr Architekt aus Barsinghausen die angeblich unwägbaren Aspekte des Naturschutzes nur vorgeschoben haben, um sich aus Bad Pyrmont zu verabschieden.
 „Überrascht hat mich die Absage nicht. Überrascht bin ich nur, dass sie ihren Plan nun woanders umsetzen wollen“, reagierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Nacke auf die neue Entwicklung. Seine Fraktion hatte bei der Bewertung des Wohnparks nicht zuletzt die Frage bewegt, ob das Projekt eine wirtschaftliche Chance am Markt hat. Die Zweifel daran waren groß.
 Der Sprecher der SPD im Bauausschuss, Hans-Herbert Webel, wundert sich vor allem darüber, dass es den Investoren an 22 000 Euro mangelt, die für die einjährige Beobachtung des Grundstücks notwendig geworden wären. „Das macht 0,17 Prozent der Gesamtinvestition in Höhe von 13 Millionen Euro aus. Wenn es schon dafür nicht reicht, dann frage ich mich, wie solide die Finanzierung ist.“ Für Webel drängt sich der Verdacht auf, dass die Bauherren und der Architekt nur nach einem Schlupfloch gesucht haben, um aus dieser Nummer heile herauszukommen, um anderswo gut dazustehen, nämlich in Bodenwerder, wo die Investoren nuh ihr Glück versuchen wollen. „Da muss etwas anderes dahinter stecken."



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