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Als neue Vizepräsidentin vertritt Silke Schauer das Interesse von 400 Städten mit Theatergastspielen

Aufstieg in die internationale Liga

BAD PYRMONT. Silke Schauer, Marketing- und Veranstaltungsleiterin des Staatsbades Pyrmont, ist als Vizepräsidentin in das Präsidium der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) gewählt worden, das rund 400 Mitgliedsstädte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz repräsentiert.

veröffentlicht am 10.05.2019 um 12:52 Uhr
aktualisiert am 10.05.2019 um 17:00 Uhr

Silke Schauer (2. v.re.) im Kreis des neuen Inthega-Präsidiums mit Präsidentin Dorothee Starke (links von ihr) und dem zweiten Vize-Präsident Cornelius Demming (2. v. li.). Links ihre Vorgängerin Sabine Haas, rechts der bisherige Präsident Christian
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Bislang war die Pyrmonterin lediglich Vorsitzende der Inthega-Landesgruppe Niedersachsen-Bremen.

„Als ich gefragt wurde, ob ich mich dafür zur Verfügung stellen würde, habe ich nicht lange überlegen müssen“, erklärte sie im Gespräch mit dieser Zeitung nach ihrer Wahl anlässlich der Jahrestagung der Gemeinschaft in Stade, auf der sich 200 Teilnehmer an zwei Tagen über die deutschsprachige Gastspieltheater-Branche austauschten. Ein wesentlicher Grund dafür sei gewesen, dass sich die Inthega als neues Schwerpunktthema mit der Sanierung von Kulturbauten befassen werde. Mit dem Kurtheater, dem Konzerthaus und der Wandelhalle gibt es dafür auch und gerade in Bad Pyrmont einer Reihe von aktuellen Beispielen. Und auch das zweite Schwerpunktthema ist für Schauer relevant. „Die Kulturförderung des Bundes fließt zu 90 Prozent in die großen Städte, dabei leben 70 Prozent der Menschen auf dem Land“, berichtet sie. Die Inthega wolle nun deutlich machen, dass auch in den ländlichen Regionen eine wichtige Kulturarbeit geleistet werde, die es wert sei, anerkannt zu werden.

„Die Gemeinschaft ist für mich ein sehr wichtiges Netzwerk, dass ich für meine Arbeit nutze“, betonte Schauer. So habe es in der Vergangenheit dabei geholfen, an Experten für bestimmte Themen zu kommen wie beispielsweise die geänderten Sicherheitsanforderungen an Veranstaltungsorte. Das war ein Thema, das Schauer und ihr Team in den letzten Jahren intensiv beschäftigt hat.

In der Stadt ging es unter dem Motto „Trotz Fleiß kein Preis – Gastspieltheater und die Arbeitsrealität“ insbesondere um die arbeitspolitischen sowie gesundheitlich-psychologischen Aspekte der Kulturarbeit. „Neue Herausforderungen der Digitalisierung, knapper werdende Kulturfinanzierungen der öffentlichen Hand sowie Investitionsstau und Sanierungsbedarf bei Kulturbauten erschweren häufig die Arbeitsbedingungen im kommunalen Kulturbereich“, stellte der scheidende Inthega-Präsident Christian Kreppel fest, der dafür plädierte, den Belastungen positiv zu begegnen. Neben kulturpolitischen Fragen wurden in Stade auch Fragen zur Inklusion von Hörgeschädigten im Theaterpublikum, Fragen der Unfallversicherung sowie das Ticketing von Kulturveranstaltungen erörtert. „Das Interesse am fachlichen Austausch ist nach wie vor sehr stark“, so das Fazit von Inthega-Geschäftsführer Bernward Tuchmann.

Als Vizepräsidentin steht Schauer einer alten Bekannten zur Seite. Zur Präsidentin und Nachfolgerin von Kreppel wurde Dorothee Starke gewählt, mit der sie schon zu deren Zeit als Theaterleiterin in Hameln gut zusammengearbeitet habe, wie sie betonte. „Ich freue mich darauf, diese Zusammenarbeit nun fortsetzen zu können.“ Starke ist heute Leiterin des Kulturamts Bremerhaven.

Den Vorsitz in der Inthega-Landesgruppe Niedersachsen-Bremen will Schauer im Juni abgeben.



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