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Spannende Lektion zum Frühstück

Auf die Pause nach dem Atmen kommt es an

Bad Pyrmont (Hei). Mitten im Alltag zu sich selbst finden, einmal Luft holen und eine Pause einlegen: Das kann auch eine Frage der richtigen Atmung sein. Davon konnten sich rund 100 Teilnehmerinnen beim Frauenfrühstück im katholischen St.-Georgs-Gemeindesaal überzeugen. Die Veranstaltung, die zweimal im Jahr reihum in den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Bad Pyrmonts und Lügdes stattfindet, war bereits das 41. Frauenfrühstück.

veröffentlicht am 24.10.2010 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:21 Uhr

Die Atempause, greifbar erklärt: Birgit Hänning führt ihre Zuhör
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Die Pyrmonter Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin Birgit Hänning weihte ihre Zuhörerinnen in den Rhythmus der dreiteiligen Atemfrequenz ein. „Einatmen – ausatmen – nicht mehr atmen“, so lautete das Thema des Frauenfrühstücks. Die Therapeutin, in Bad Pyrmont geboren und aufgewachsen, wurde zunächst Gymnasiallehrerin, ließ sich später noch zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin ausbilden und hat seit fast 20 Jahren eine eigene Praxis in ihrer Heimatstadt.

Wie die richtige dreiphasige Atmung funktioniert und wie sie sich auf den Körper auswirkt, konnten die Frauen nach Anweisung der Therapeutin an sich selbst beobachten. Sie erfuhren, dass zum Atmen nicht nur das Luftholen und Wiederausstoßen gehört, sondern ebenso wichtig das Intervall danach, das dem Körper eine völlige Ruhepause vor dem nächsten Atemzug ermöglicht. Wohl nicht umsonst spricht man auch allgemein von einer „Atempause“, die man sich gönnt.

Birgit Hänning verstand es nicht nur, ihr Wissen über physiologische Zusammenhänge schlüssig und für Laien verständlich zu erklären, sondern hatte ihr Thema auch unterhaltsam und praxisnah aufgebaut. Man spürte förmlich die Intensität, mit der die Teilnehmerinnen sich ganz auf ihren Körper und ihre Atmung konzentrierten.

Die anschließenden Tischgespräche und die spätere Diskussion zeigte dann auch, dass sich sowohl die teilnehmenden Frauen als auch die Mitarbeiterinnen des Vorbereitungskreises intensiv mit dem Thema beschäftigten und möglichst viel darüber wissen wollten, zum Beispiel auch über den dreiteiligen Atem-Rhythmus beim Sport. ,,Ich hatte am Anfang ein bisschen die Befürchtung, dass dies ein trockenes medizinisches Referat werden könnte“, räumte Mechthild Feldmann ein. „Aber durch die praktischen Übungen wurde das Ganze sehr aufgelockert“. Und Beate Lunburg sagte: „Ich werde jetzt mehr auf meinen Körper achten und bewusster atmen. Und ich werde öfter mal eine Atempause einlegen.“

Der Flötenkreis Holzhausen lieferte den musikalischen Rahmen für die Veranstaltung. Das zum Frauenfrühstück gehörende Babysitting nahmen, vermutlich wegen der Herbstferien, nur wenige Mütter ins Anspruch.

Bewusst tun, woran frau im Alltag kaum einen Gedanken verschwendet: Die Zuhörerinnen spüren der eigenen Atmung nach.



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