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Landratswahl: CDU und SPD wollen sich für die Stichwahl noch einmal ins Zeug legen

Auf Bad Pyrmont kommt‘s an

Bad Pyrmont. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Das gilt auch für die Pyrmonter Christ- und Sozialdemokraten. „Wir sind mit unseren Ergebnissen in Bad Pyrmont sehr zufrieden. Das war das Maximum, das wir herausholen konnten“, so der Pyrmonter CDU-Vorsitzende Dirk Wöltje. „Jetzt wird es darauf ankommen, die Wähler bei der Stichwahl in zwei Wochen an die Urnen zu bekommen. Das wird nicht einfach werden, denn die Leute haben in den letzten Wochen genug von Wahlen gehört“, glaubt er.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

hans-ulrich kilian
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Dass der CDU-Kandidat für das Landratsamt, Uwe Schünemann, in Bad Pyrmont 845 Stimmen mehr als sein Konkurrent Tjark Bartels von der SPD bekommen hat, hat Wöltje mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. „Wir werden Herrn Schünemann in den nächsten zwei Wochen weiter kräftig unterstützen“, kündigte er an. Unter anderem ist für den 5. Oktober ein Wahlkampftermin mit Musik, Zwiebelkuchen, Federweißem und einem „Landratsquizz“ geplant.

Die Pyrmonter SPD-Vorsitzende Heike Beckord setzt dagegen bis zum 6. Oktober auf viele Gespräche, um die Wähler davon zu überzeugen, dass Bartels der richtige Chef für die Kreisverwaltung ist. „Dass Herr Schünemann am Sonntag besser abgeschnitten hat als unser Kandidat, hat mich nicht überrascht. Wir kennen diese Ergebenisse von Kommunal- und Landtagswahlen.“ Doch Beckord schöpft für die Stichwahl Hoffnung aus der Tatsache, dass Bartels in einigen Pyrmonter Wahlbezirken überraschend gut abgeschnitten habe. Aber außer in Bad Pyrmont hat er nur noch in Hessisch Oldendorf (hier wohnt der Grünen-Kandidat Schulte) weniger Stimmen als Schünemann bekommen. „Bad Pyrmont wird darum am 6. Oktober eine wichtige Rolle spielen“, so die Pyrmonter SPD-Vorsitzende. „Hier gibt es auf jeden Fall noch Potenzial für uns.“ „Die Wähler, die unseren Kandidaten gewählt haben, wissen, wie wichtig die Stichwahl ist“, zeigte sie sich zuversichtlich, die eigene Klientel erneut an die Wahlurnen zu bekommen. Dabei ist die Wahlbeteiligung in Bad Pyrmont am Sonntag mit 66,6 Prozent gegenüber 2009 noch einmal leicht zurückgegangen. „Ich bedanke mich darum ausdrücklich bei allen, die am Sonntag gewählt haben“, ist sich Wöltje der Bedeutung der Wahlbeteiligung bewusst.

Am 6. Oktober werden die Bedingungen dafür schwieriger sein. Die Herbstferien haben begonnen und der „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober ermöglicht vielen ein langes Wochenende.

Heike Beckord


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