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Festveranstaltung mit EU-Kreisverband

Auch für Pyrmont spielt Europa eine wichtige Rolle

Bad Pyrmont (Hei). Die Neugestaltung der Brunnenstraße, die Verschönerung des Marktplatzes oder die Überdachung des Schlosshofs: All das sei ohne finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union nicht möglich gewesen. Daran erinnerte Bürgermeisterin Elke Christina Roeder in einer Festveranstaltung zum ,,Europa-Tag“ im Rathaus.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 07:21 Uhr

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Im Mittelpunkt der Feier stand die bevorstehende EU-Wahl am 7. Juni, bei der 500 Millionen Menschen in 27 Mitgliedsstaaten zu den Urnen gerufen werden, um 736 Abgeordneten ihre Stimme zu geben. Die Sorge, dass die kontinuierlich schrumpfende Wahlbeteiligung in der Region noch unter die 2004 registrierte Marke von 40 Prozent sinken könnte, treibt nicht nur Politiker aller Parteien um, sondern auch den EU-Kreisverband, der zur Veranstaltung eingeladen hatte.

Vorsitzender Michael Nousch machte deutlich, dass wesentliche Maßnahmen wie Klimaschutz, Energiepolitik oder Verbrechensbekämpfung nur im europäischen Schulterschluss zu erreichen seien. Deutschland als wichtigem Mitgliedsland sei zwar schon viel abverlangt worden, ,,aber wir haben auch viel zurückbekommen“, betonte Nousch.

„Europa geht uns alle an“

Landrat Rüdiger Butte unterstrich, dass in der laufenden Förderperiode allein im unmittelbaren Bereich des Landkreises Hameln-Pyrmont mehr als 80 Millionen Euro von der EU zur Co-Finanzierung verschiedener Maßnahmen geflossen seien. ,,Leider ist das Interesse der Bürger an Europa nicht so groß, wie wir uns das wünschten. Aber nur gemeinsam sind wir stark, Europa geht uns alle an.“ Deswegen habe er zum Felgenfest, das mit dem Wahlsonntag zusammenfällt, die Parole ausgegeben ,,Mit dem Fahrrad zur Wahl“, so Butte.

Was der Europa-Gedanke nicht nur finanziell für Bad Pyrmont bedeutet, machte die Bürgermeisterin deutlich, als sie an das Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Anzio im vergangenen Jahr und an die Verleihung des Europapreises durch das Institut für Europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) erinnerte.

Dies sei auch eine Anerkennung für das Umsetzen vieler Ideen und das Arbeiten an Visionen in Bezug auf eine europäische Freundschaft. Die EU sei begründet auf solidarisches Miteinander, Gleichberechtigung, Freiheit und Demokratie.

Auch musikalisch stand der Festakt ganz im Zeichen europäischer Vielfalt. Zu Beginn spielten die ,,Zauberflöten“ der Musikschule unter Leitung von Arndt Jubal Mehring Kompositionen des Franzosen Marc Antoine Charpentier, des Engländers Andrew Lloyd Webber und des Italieners Antonio Vivaldi. Im Foyer, wo sich die Gäste dann bei einem Imbiss und Gesprächen versammelten, sang der Frauensingkreis Hagen mit seiner Leiterin Ursula Wilke drei Lieder aus Europa.

Michael Nousch, Vorsitzender des EU-Kreisverbands, wirbt für einen europäischen Schulterschluss in Sachen Klimaschutz und Verbrechensbekämpfung.

Foto: Hei



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