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Hermann Ludwig Reusch von der Ortswehr geht auf Spendentour – und hofft auf ertragreiche Tage

Auch Feuerwehrleute brauchen ’mal Hilfe

Bad Pyrmont (uk). Adventszeit ist Spendenzeit, das ist eine alte Erfahrung. Auch Bad Pyrmonts Ortsfeuerwehr weiß das. Und so ist es schon seit Jahrzehnten üblich, dass einer der freiwilligen Helfer durch die Stadt zieht und bei Geschäfts- und Privatleuten um Spenden bittet, die die Wehr für ihre Ausrüstung verwendet. Im zweiten Jahr in Folge ist es Hermann Ludwig Reusch, der auf möglichst ertragreiche Tage hofft.

veröffentlicht am 17.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 04:21 Uhr

Und wieder füllt sich der Spendensack: Hermann Ludwig Reusch (li
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„Nicht jeder gibt etwas, aber die Spendenbereitschaft ist über die Jahre eigentlich konstant“, erzählt Reusch, der gerade für Jörg Knoop-Schwerte vom Modehaus Knoop in der Brunnenstraße eine Spendenquittung ausstellt. Der gibt gerne in der Hoffnung, dass er die Feuerwehr niemals benötigt.

Für die Ausstattung der Feuerwehren ist die Stadt Bad Pyrmont zuständig. Doch nicht alles, was notwendig ist, kann die Kommune in Zeiten leerer Kassen auch finanzieren. Und auch nicht alles, was wünschenswert ist. „Die Spenden sind in diesem Jahr vor allen Dingen für die Ausrüstung der 16 Atemschutzgeräteträger gedacht“, berichtet Reusch. Und zwar für Totmanngeräte, die über die Standardausrüstung hinaus- gehen, aber dazu beitragen, die Sicherheit der Feuerwehrleute im Einsatz zu erhöhen. Solche Schaltungen reagieren auf Bewegungslosigkeit oder waagerechte Körperlage oder sie lösen beim Loslassen aus und kosten immerhin zwischen 150 und 200 Euro das Stück. Auch bessere Helme mit Nackenschutz stehen auf der Wunschliste der Wehr.

Gut 1000 Euro, so hofft Reusch, werde in diesem Jahr bei seiner gut zwei Wochen dauernden Spendentour zusammenkommen. In vielen Jahren können sich die Feuerwehrleute über die Unterstützung von Großspendern freuen. Dazu kommen noch die Mitgliedsbeiträge, sodass die Gesamtsumme jährlich in der Regel auf mehrere 1000 Euro steige. Und auch der „LZ 10“, eine Sponsorengruppe aus den Reihen der Schützengesellschaft, sorgt regelmäßig für die Unterstützung der Ortswehr.

Und so ist Hermann Ludwig Reusch jedenfalls optimistisch, dass er viele Adressen nicht umsonst ansteuert. Sein nächstes Ziel ist der Weihnachtsmarkt auf der Brunnenstraße. Dort hat ihm letztens ein Privatmann zehn Euro in die Hand gedrückt, dem die Feuerwehruniform aufgefallen war und nach dem Grund fragte. „Das war eine unerwartete Spende, über die ich mich sehr gefreut habe“, so Reusch, der in der Regel Summen zwischen 20 und 50 Euro bekommt. Er klappt seinen Aktenkoffer mit Geldbörse und Spenderlisten zu und macht sich für den guten Zweck wieder auf den Weg.

Übrigens: Wer der Feuerwehr finanziell unter die Arme greifen möchte, der kann sich bei ihm unter Telefon 608617 melden.



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