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Herderschule stimmte mit Liedern und Geschichten auf das Weihnachtsfest ein

Auch das Christkind darf mal Roller fahren

Bad Pyrmont. Alle Jahre wieder kommt mit dem Christuskind auch die Weihnachtsfeier der Herderschule, auf der die Klassen zeigen können, wie sie in Spiel und Gesang mit dem Thema umgehen. Seit 30 Jahren leitet Musiklehrer Günther Roß schon die Veranstaltungen in der Aula der Realschule – ein Grund für den Rektor der Herderschule, Hartwig Henke, dem Musikpädagogen jetzt für seinen Einsatz zu danken. Bescheiden schränkte Roß ein: „Das geht aber auch nur, wenn man mit so engagierten Kindern arbeiten kann wie an unserer Schule!“

veröffentlicht am 20.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Gemeinsam mit seinen Kollegen aus dem Fachbereich Musik hatte Roß auch dieses Mal wieder ein kleines Programm zusammengestellt, das von vielen Eltern besucht wurde. Und nebenbei und ganz unverkrampft kam dabei außer dem eigentlichen Weihnachtsgeschehen noch so manche Lebenswahrheit über die Bühne.

Thema Vorurteil: Wenn ein Junge schon so dreist ist, mit seinem Roller durch die Kirche zu fahren, dann kann doch wohl nur er es gewesen sein, der den kleinen Jesus aus der Krippe geklaut hat. Keiner hat’s zwar gesehen, aber „den heutigen Kindern ist alles zuzutrauen“, meckert ein Erwachsener auf der Bühne. Das Ende vom Lied: Der Junge war tatsächlich der vermeintliche Dieb, jedoch aus gutem Grund. „Ich hab dem Jesuskind versprochen, wenn es mir einen Roller schenkt, darf es auch eine Runde mitfahren.“ Die Klasse 4c spielte mit großem Einsatz diese Geschichte vom verschwundenen Jesuskind.

Ein bisschen Abwechslung im weihnachtlichen Einerlei wünscht sich der Nikolaus in dem Spiel „Der zerstreute Weihnachtsmann“, gespielt von der Klasse 3c. Und so fährt er von seiner türkischen Heimat Myra erst einmal durch die Weltgeschichte, feiert „Felice Navidad“ in Spanien und kommt schließlich bei den deutschen Weihnachtswichteln an. Was die Abwechslung angeht: „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, klingt auch als Rap ganz gut.

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Die Trompeten am Hof von Herodes verkünden die Ankunft des Heilands, und die drei Könige ehren ihn. Ein Beitrag der Musical-AG.

Wie die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland dem Stern von Bethlehem folgen und das Kind in der Krippe finden, beschreibt das Minimusical „Der Stern von Bethlehem“. Die Musical-AG der Klassen 3/4 agierte in bunten Kostümen mit Spielfreude und gutem Rollenverständnis. Und die Klasse 5a sang in ihren „Christmas songs“ sehr überzeugend: „Die besten Geschenke gibt’s nicht für Geld, die werden mit Liebe hergestellt.“

Dafür, aber auch für die anderen Beiträge gab es verdienten Beifall von den Eltern und den Schülern im Publikum.

Auch der heilige Nikolaus wurde in der Türkei, in dem Ort Myra, geboren, und so tanzten seine kleinen Landsleute ihm zu Ehren auf der Weihnachtsfeier der Herderschule. Hei (3)



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