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Arbeitsmarktbericht aus Lippe / Woche der Ausbildung

Arbeitslosenquote bei 7,5 Prozent

Detmold. Die lippische Arbeitslosigkeit veränderte sich im Februar gegenüber dem Vormonat geringfügig: 97 Personen mehr und damit insgesamt 13 481 Frauen und Männer sind derzeit auf der Suche nach einer Anstellung. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es deutliche 500 Arbeitslose weniger. „Dass der Winter den Arbeitsmarkt im Griff hat, ist saisonal üblich. Bemerkenswert ist der signifikante Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat“, bilanziert Heinz Thiele, Leiter der Detmolder Arbeitsagentur.

veröffentlicht am 02.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

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„Die Detmolder Arbeitsagentur erwartet für das laufende Jahr einen kontinuierlichen, leichten Abbau der Arbeitslosigkeit. Die Februar-Zahlen stehen für den verhaltenen Optimismus“, so der Agenturchef auch im Hinblick auf die kommenden Wochen, in denen der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erfahrungsgemäß eine Frühjahrsbelebung erfährt.

Insgesamt erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent im Vormonat Januar auf aktuell 7,5 Prozent. Im Rechtskreis SGB III (Versicherungsbereich) lag der Bestand an Arbeitslosen im Februar bei 4064 Männern und Frauen. Das sind 80 Personen weniger als im Vormonat und 461 Frauen und Männer weniger als im Vorjahr.

Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung) gab es im Februar 9417 Arbeitslose. Das ist ein Plus von 177 Personen gegenüber Januar. Im Vergleich zum Februar 2015 sind es 461 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB III-Arbeitslosigkeit lag im Februar bei 2,3 Prozent. Die anteilige SGB II-Arbeitslosigkeit liegt aktuell bei 5,2 Prozent.

In den einzelnen Dienststellen des Agenturbezirkes Detmold stellen sich die Arbeitslosenquoten aufsteigend sortiert folgendermaßen dar: Geschäftsstelle Lemgo (5,9 Prozent), Geschäftsstelle Blomberg (6,9 Prozent), Geschäftsstelle Bad Salz-uflen (7,6 Prozent), Hauptagentur Detmold (8,4 Prozent). Vergleichsweise günstig entwickelte sich die Arbeitslosigkeit damit in Blomberg, wo der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um fünf Prozent fiel. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Lemgo mit einer geringfügigen Abnahme von einem Prozent.

Mehr Stellen im Angebot

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Detmold waren im Februar 1619 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Januar ist das ein Plus von 135. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 415 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Februar 666 neue Arbeitsstellen, das waren 152 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 1236 Stellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 318 oder 35 Prozent. Im Februar wurden 529 Arbeitsstellen abgemeldet, 32 mehr als im Vorjahr. Von Januar bis Februar gab es insgesamt 1238 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 258 oder 26 Prozent.

„Eine gute Berufsausbildung sowie Fort- oder Weiterbildung sind der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit“, betont Agenturleiter Thiele. Deshalb beteiligt sich die Detmolder Arbeitsagentur im März an der bundesweiten Woche der Ausbildung, um bei Arbeitgebern in Lippe zusätzliche Ausbildungs- und Stellenangebote einzuwerben. Am Donnerstag, 17. März, stehen bei einem „Tag der Weiterbildung“ allen Interessierten die Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit Detmold inklusive der Geschäftsstellen Bad Salzuflen, Lemgo und Blomberg für eine ausführliche Beratung zur Verfügung (siehe Text oben).

Bei den Arbeitsagenturen in Ostwestfalen-Lippe waren im Februar 2016 insgesamt 71 386 Menschen arbeitslos gemeldet, sechs mehr als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Arbeitslosigkeit jetzt um 2985 Personen oder 4,0 Prozent unterschritten. Die Arbeitslosenquote in OWL stagnierte im Vormonatsvergleich bei 6,6 Prozent. Im Februar 2015 waren es 6,9 Prozent. In zwei der vier OWL-Arbeitsagenturen stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat an. In der Agentur für Arbeit Detmold war ein Anstieg um 0,7 Prozent zu beobachten, in Herford um 0,3 Prozent. Im Agenturbezirk Bielefeld konnte die Arbeitslosigkeit um 0,1 Prozent, in der Agentur für Arbeit Paderborn um 0,6 Prozent abgebaut werden. Gegenüber Februar 2015 lagen alle vier OWL-Agenturen unter dem Vorjahreswert. Bielefeld verzeichnete ein Minus von 3,0 Prozent, Detmold minus 3,6 Prozent, Herford minus 4,4 Prozent und Paderborn minus 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



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