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Ausschuss berät Baubeschluss für das Humboldt-Gymnasiu

Angebot bleibt unter 13,5 Millionen Euro

BAD PYRMONT. Das hat beim ersten Mal nicht geklappt: Die Angebote für den Neubau des Humboldt-Gymnasiums sind so ausgelegt, dass sie den festgelegten Kosenrahmen nicht übersteigen. Dafür bleibt die Stadt auf einigen Risiken selber sitzen.

veröffentlicht am 15.06.2016 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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BAD PYRMONT. 13,5 Millionen Euro und keinen Euro mehr soll der Neubau des Humboldt-Gymnasiums kosten. Diese vom Rat vorgegebene Kostenobergrenze kann nach der Vorlage der Angebote aus dem Vergabeverfahren auch eingehalten werden.

„Das auf Grundlage der Bewertungsmatrix als wirtschaftlich am besten bewertete Angebot liegt innerhalb des festgesetzten Budgets“, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung für den heute in öffentlicher Sitzung tagenden Bau- und Umweltausschuss (16.30 Uhr im Ratssaal), der einen Baubeschluss für den Rat vorbereiten soll.

Das Vergabeverfahren hatte im Auftrag der Stadt die SIKMa GmbH durchgeführt. Die Bauplaner haben alle Angebote geprüft und bewertet und einen Vorschlag unterbreitet, welches Unternehmen den Zuschlag bekommen sollte. Dabei geht es um die Planung und Ausführung des Bauvorhabens und die Zwischenfinanzierung. „Die bautechnischen Qualitäten der eingereichten Angebote befinden sich allesamt im mittleren Qualitätsstandard und werden somit eingehalten. Auch das definierte und ausgeschriebene schulpädagogische Konzept wurde in allen Bieterangeboten umgesetzt“, heißt es dazu ergänzend in der Tischvorlage für die Sitzung. Um die Kostenobergrenze von 13,5 Millionen Euro einzuhalten, hatte sich der Rat mit der Schule imVorfeld unter anderem auf ein reduziertes Raumprogramm geeinigt. Auch auf eine Klimatisierung des Gebäudes wird – so jedenfalls der letzte öffentlich bekannte Stand – verzichtet.

Was sich schon vor längerer Zeit abzeichnete, hat sich nun bestätigt. Die Stadt als Bauherr konnte nicht alle Risiken auf die Bieter übertragen. Sie selbst bleibt verantwortlich für Eingriffe in den Baugrund (Heilquellenschutz), die mögliche Schadstoffentsorgung und den Brandschutz im Altbau zur Sicherstellung der Provisorien während der Baumaßnahme. Die Summe dieser Risiken hat die SIKMa auf eine halbe Million Euro veranschlagt, die die Stadt als Sicherheit bereitstehen soll. Um langwierige Nachtragsverhandlungen des Haushaltsplans und somit mögliche Zeitverzögerungen im Verfahren zu verhindern wird die Summe im Haushalt 2017 bereit gestellt.

Eine Frage beantwortet die Vorlage der Verwaltung nicht: Wann der Bau beginnt.



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