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Andreas Weber hat bei der deutschen Kreuzworträtselmeisterschaft zum zweiten Mal gesiegt

Anderes Wort für Gewinner ...

Bad Pyrmont. „Dass ich das so gut kann, das hat sich mit der Zeit einfach so entwickelt“, sagt Andreas Weber. Der Rätselfreak, wie er sich selbst bezeichnet, wurde in Frankfurt gerade zum „Deutschen Kreuzwort-Rätselmeister 2014“ gekürt. Zum zweiten Mal binnen drei Jahren. Denn 2012 hatte der heute 47-Jährige schon einmal den Siegerpokal samt Medaille mit nach Hause in die Kurstadt nehmen können. Und auch in den drei weiteren Jahren des 2010 von der Zeitschrift „das neue“ ausgelobten Wettstreits schaffte es der Pyrmonter fast bis an die Spitze. „Wenn man einmal im Finale war, wird man immer wieder eingeladen“, erklärt Weber die Bedingungen des Wettbewerbs.

veröffentlicht am 18.11.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller
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40 aus zunächst 2000 Teilnehmern ausgeloste Kandidaten rätselten in der Endrunde in einem Frankfurter Hotel: Zu Beginn bekamen alle Wettbewerbsteilnehmer drei Bögen, darauf mehrere Rätsel. „Man hat dann anderthalb Stunden Zeit pro Bogen“, berichtet Weber. Teil der Rätselbögen war in diesem Jahr auch das erste in Deutschland veröffentlichte Kreuzworträtsel von 1924 aus der Berliner Morgenpost.

Vier Teilnehmer schafften es ins Finale, kämpften um den ersten Platz als Rätselkönig. „Dort bekommt man dann ein Zusatzrätsel, auf einer großen Flipchart“, erklärt Weber weiter.

Die Endrunde konnte der Pyrmonter schnell für sich entscheiden. Nur zehn Minuten brauchte er, um das „Französische Rätsel“ fehlerfrei zu lösen. Das große Rätsel, das ihn 2012 zum Sieg geführt hatte, hängt an seiner Wohnzimmerwand. Wahrscheinlich wird sich auch das diesjährige Siegerrätsel dazugesellen.

Der Pyrmonter Andreas Weber löst nicht nur leidenschaftlich gern Kreuzworträtsel. Der 47-Jährige gestaltet auch eigene Aufgaben für andere Rätsel-Fans im Internet. sak

Das große Rätseln ist übrigens längst nicht mehr nur seine Freizeit-Leidenschaft. Die hat Weber längst zum Beruf gemacht. Der Rätselschmied und Programmierer begann im Jahr 2000, Rätsel im Internet zu erstellen. Mehrere eigene Seiten wie etwa „Rä@selfieber“ betreut er täglich. „Ich mache aber auch mal Rätsel für andere Portale oder für Zeitschriften, aber nicht auf dem Papier“, erklärt Weber. So sei es auch durchaus möglich, mit Kreuzworträtseln Geld zu verdienen.

Doch macht das Rätseln da überhaupt noch Spaß, wenn man versuchen muss, davon zu leben? „Ja natürlich“, sagt Weber. „Besonders bei den Wettbewerben. Man kennt sich untereinander und trifft Teilnehmer aus den letzten Jahren wieder.“ Während der sechstägigen Kreuzfahrt über die Donau, die Weber beim Wettbewerb in diesem Jahr gewonnen, wird sicherlich auch das eine oder andere Rätselheft im Gepäck sein.



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