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Regisseurin stellt ihren Film „Glück ist was für Weicheier“ vor

Anca Miruna Lazarescus Kurzauftritt als Ärztin

BAD PYRMONT. Die Kronen-Lichtspiele präsentieren in einer Vorab-Premiere am Freitag, 18. Januar, um 19.30 Uhr den neuen Film der in Bad Pyrmont aufgewachsenen Regisseurin Anca Miruna Lazarescu „Glück ist was für Weicheier“. Die Regisseurin stellt ihren Film persönlich im Kino vor und steht danach Rede und Antwort.

veröffentlicht am 02.01.2019 um 18:50 Uhr

Ella Frey und Martin Wuttke spielen die Hauptrollen in dem Film von Anca Miruna Lazarescu. Foto: © Concorde Filmverleih/Bernd Spauke
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Gedreht wurde der Film in Bad Salzuflen, Bielefeld, Herford, Rinteln – und auf der Straße von Kleinenberg zum nahen Flugplatz in Bad Pyrmont. Der Bundesstart in den Kinos ist erst am 7. Februar. In den Hauptrollen sind Ella Frey, Martin Wuttke, Emilia Bernsdorf, Christian Friedel, Tina Ruland, Stephan Grossmann und Sophie Rois zu sehen. Zum Inhalt: Stefan Gabriel (Martin Wuttke) ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica (Ella Frey) und ihre ältere Schwester Sabrina (Emilia Bernsdorf) mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamenTicks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her, und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

Der Film wagt sich mit viel Feingefühl und nuanciertem Humor an Themen wie die erste Liebe, Andersartigkeit und die Frage, wie man nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterlebt.

Was die Entstehungsgeschichte des Films betrifft, muss man acht Jahre zurückgehen. Damals fiel Regisseurin Anca Maria Lazarescu eine 20-seitige Drehbuchrohfassung von Silvia Wolkan in die Hände. Die beiden studierten zu der Zeit in München an der Filmhochschule. Die Regisseurin war sofort von der Grundidee überzeugt und hatte sich umgehend in die von Wolkan sehr expliziert gezeichneten Figuren verliebt. Doch so schnell wurde daraus kein Film, weil Lazarescu zunächst ihren Film „Die Reise mit Vater“ realisieren wollte.

Tragik und Komik liegen in „Glück ist was für Weicheier“ eng beieinander. „Eine gute Tragikkomödie, bei der ich sowohl lachen als auch weinen kann, ist für mich die absolute Königsklasse“, nennt die Regisseurin einen Grund, warum sie sich für den Stoff erwärmen konnte. Sie selber hat übrigens einen Kurzauftritt als Ärztin in dem Film, ganz so wie es einst Alfred Hitchcock getan hat. Ihre in Bad Pyrmont lebende und arbeitende Mutter ist Ärztin, die es gerne gesehen hätte, wenn sie selber Medizin studiert hätte. „Deshalb dachte ich mir, wenn ich schon nicht im wahren Leben Ärztin geworden bin, dann widme ich ihr jetzt diese Szene im Film“, erzählt sie. red/uk



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