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Zuschüsse für Bad Pyrmonts neues Wanderwegenetz bewilligt / Aber Irritationen um den Zeitplan

Am liebsten würde der BPT-Chef sofort loslegen

Bad Pyrmont (sto/uk). Wandern soll in Bad Pyrmont und Umgebung noch attraktiver werden. Die Stadt und der Stadtforstbetrieb beabsichtigen deshalb bekanntlich, das Wanderwegenetz neu zu strukturieren. Für die Umsetzung fallen Kosten von 12 899 Euro an. Das Projekt wird aus dem EU-Leader-Förderprogramm mit 5420 Euro bezuschusst. 7479 Euro kommen von Stadt und Stadtforst.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:21 Uhr

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Die Durchführung der Maßnahme wurde jetzt einstimmig von der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) der Leader-Region „Östliches Weserbergland“ beschlossen. Voraussichtlich im April 2013, so hieß es dort, soll mit den Arbeiten begonnen werden. Der Abschluss ist für Ende Juni nächsten Jahres geplant. Doch das ist für Karsten Stahlhut, Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH (BPT), der das Projekt federführend betreut, eigentlich zu spät. Bis Ende März zum Start der Wandersaison will er fertig sein. „Ich musste auf die Bewilligung der Mittel durch die Arbeitsgruppe warten, vorher durfte ich keine weiteren Schritte unternehmen“, sagte er gestern. Stahlhut würde am liebsten sofort loslegen und will sich nun erkundigen, ob er schon früher mit der Arbeit beginnen kann, als es der in Coppenbrügge vorgestellte Zeitplan vorsieht. „Von mir kommt dieser Zeitplan nicht“, betonte er. Der kommt vom Planungsbüros Grontmij aus Hameln.

Das Thema „Wandern“ gewinnt für Einheimische und Touristen in und auch um Bad Pyrmont immer mehr an Bedeutung, lautet die Begründung, warum der Zuschuss gewährt wird. Als Mitgliedergemeinde der LAG „Naturpark Weserbergland“ in der Leader-Region „Östliches Weserbergland“ möchte die Kurstadt auf die gestiegenen Ansprüche im Freizeit- und Erholungsverhalten reagieren. Durch die Neustrukturierung soll das Thema Wandern an Qualität gewinnen.

Unter dem Motto „Weniger ist mehr“ werden Rundwanderwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeiten ausgewiesen – ausgehend von sieben ausgesuchten Standorten. „Gastronomie und eine ausreichende Parkfläche sind an jedem Standort vorhanden“, betonte Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) bei der Sitzung. Die örtliche und überregionale Bewerbung des Projekts erfolgt durch die BPT.

Um den Einstieg in das Wanderwegenetz zu erleichtern, sollen an den Parkplätzen Informationstafeln aufgestellt und die Wanderrouten mit Wegemarkierungen versehen werden. Der Naturpark Weserbergland hat bereits ein einheitliches Layout erarbeitet, das übernommen werden soll. Durch entsprechende Hinweise auf überregionale Wanderziele soll darüber hinaus eine Vernetzung von Wanderrouten innerhalb der Region erreicht werden.

„Besonders hervorzuheben ist, dass sich Paten gefunden haben für die aktive Unterhaltung und Pflege der Wege“, sagte die Bürgermeisterin. Das seien unter anderem die angeschlossenen Gaststätten und Restaurants.



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