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Stadt hofft neben Konjunkturpaket II auch auf andere Fördertöpfe

Alle Wünsche sind aufgelistet

Bad Pyrmont (jl). Ein paar sanierte Grundschulen und ein generalüberholter Lindenhof – wer würde sich daran nicht freuen?! Deshalb hat die Pyrmonter Stadtverwaltung jetzt laut Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (parteilos) „alle theoretisch denkbaren Wünsche“ zusammengetragen und aufgelistet, deren Realisierung das Konjunkturpaket II und andere Fördertöpfe ermöglichen könnten.

veröffentlicht am 09.03.2009 um 20:59 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 15:21 Uhr

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Erste Voraussetzung ist, dass die Politiker den Vorschlägen aus dem Rathaus in den jeweils zuständigen Fachausschüssen und im Rat zustimmen, damit die Projekte im Nachtragshaushalt auf den Weg gebracht werden können – und zwar möglichst noch in diesem Monat. „Denn bis Ende 2010 müssen die Maßnahmen umgesetzt sein“, so Roeder weiter. Ein erstes Sondierungsgespräch haben Vertreter der Ratsfraktionen auf Betreiben der CDU bereits hinter sich gebracht.

Wenn dann die Entscheidungen vor Ort gefallen und die Förderanträge gestellt sind, bleibt abzuwarten, ob die Stadt für die diversen Projekte tatsächlich in den Genuss der erhofften Zuschüsse kommt.

Fest steht immerhin: Verlässlich können fast 668 000 aus dem Konjunkturpaket II nach Bad Pyrmont fließen; die Kurstadt muss knapp 136 000 dazuzahlen, damit letztlich insgesamt 803 000 Euro ausgegeben werden können.

Doch das ist noch nicht alles: Die Pyrmonter haben längst auch in andere Fördertöpfe begehrliche Blicke geworfen. So könnten – wenn alles passt – letztlich sogar bis zu 3,8 Millionen Euro investiert werden; der Eigenanteil der Stadt betrüge im Falle dieser Maximal-Förderung 823 000 Euro.

Einen Schwerpunkt bei den Konjunktur-Projekten sähe die Bürgermeisterin gern „vor allem im Primarbereich“ gesetzt – und hier insbesondere für Arbeiten an der Grundschule Holzhausen und der Herderschule. „Aber wir denken auch in Richtung Musikpavillon und hoffen für eine Halle auf die Sporthallenförderung“, so Roeder weiter.

Zu den angepeilten Projekten zählt auch der sanierungsbedürftige Lindenhof. Denn hier hat sich nichts getan, seit das Hamelner Finanzamt dem in Gründung befindlichen Förderverein im August die Gemeinnützigkeit verweigert hatte (wir berichteten).

Auch für die Sanierung des Lindenhofs hofft die Stadt auf Zuschüsse.

Foto: jl



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