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Fetzende Melancholie

Alexander Gagarin spielt russische und populäre Songs

BAD PYRMONT. Alexander Gagarin hat das ganze Spektrum drauf, von einem eindringlichen „Hey Joe“ von Jimi Hendrix bis hin zu melancholischen russischen Rockstücken. Der junge Musiker der Band „Antidot“, die man in Bad Pyrmont beispielsweise von Rock im Schloss kennt, trat am Samstagabend solo in Otto Dohses „Spelunke“ auf. Das Spektrum, das er bot war beeindruckend.

veröffentlicht am 23.12.2018 um 18:22 Uhr

Überzeugte das Publikum: Alexander Gagarin. Foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Dabei ist seine Musikerkarriere noch relativ jung. Gerade hat der Gitarrist am Humboldt Gymnasium sein Abitur absolviert und studiert zurzeit Maschinenbau-Ingenieurwesen, doch ist die Musik sein eigentliches Faible. Dass dies keine Eintagsfliege ist, spürt man an seinem Repertoire, das an diesem Abend zwar nur Coversongs beinhaltete, jedoch hat er mit seiner Band, „Antidot“ durchaus eine Menge eigener Songs parat.

Der Mut, mit einem Programm von 25 Liedern aufzutreten, lohnte sich, präsentierte es den Künstler doch mit großer Bandbreite und einem freundlichen und persönlichen Kontakt zum Publikum. Das honorierte seine Songs auch mit Jubel und viel Beifall. Die russischen Stücke – in Russland durchaus populär – bestachen durch ihre Melancholie. Das Repertoire Gagarins umfasste neben den russischen Liedern eine Menge bekannter Songs wie etwa „Stolen Dance“, recht poppig, doch stimmlich noch ausbaubar, „Saufen“ von „Die Ärzte“ oder „Under The Bridge“ und „My Generation“.

Songs, die einen immer auf eine Zeitreise mitnahmen und die den Abend für Alexander Gagarin zu einem vollen Erfolg gestalteten. Dabei bleibt er seiner Band verbunden. „‘Antidot‘ wird nicht verschwinden,“ prophezeite er, und damit ist auch seine eigene Karriere gemeint.



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