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Drei Stiftungen rufen eine neue Auszeichnung ins Leben und fördern Technikprojekte an Schulen

Albert Einstein kommt nach Ostwestfalen

Kreis Lippe (red). Wenn es um Bildung geht, ziehen sie an einem Strang. Die Carina Stiftung Herford, die Familie-Osthushenrich-Stiftung Gütersloh und die Peter Gläsel Stiftung Detmold begründen in einer Gemeinschaftsaktion den Schülerpreis „Einstein-OWL“. Schirmherrin ist Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

veröffentlicht am 05.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:41 Uhr

Einstein kommt nach OWL (von links): Prof. Dr. Nikolaus Risch, V
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Ingenieurmangel ist zum Schreckgespenst der deutschen Wirtschaft geworden. Rund 50 000 Stellen konnten im vergangenen Jahr in Deutschland nicht besetzt werden, weil die Bewerber fehlten. „Einstein OWL“ soll helfen, dieses Problem zumindest in der Region anzugehen. Die drei Stiftungen loben ihn deshalb dezidiert als „Technik- und Naturwissenschaftspreis“ aus.

Er richtet sich an 10. Klassen sowie Oberstufen von Gymnasien und Gesamtschulen in Ostwestfalen-Lippe und ist mit insgesamt 12 000 Euro dotiert. Vergeben wird „Einstein OWL“ für Projekte, die einen besonders innovativen Ansatz verfolgen und in ein marktfähiges Produkt münden könnten, die für die Schule besonders nachhaltige Wirkungen erzielen oder die sich durch eine besonders intensive Themenpartnerschaft mit einem Unternehmen der Region auszeichnen.

Dabei sind einige formale Aspekte zu berücksichtigen. So müssen die Projekte über eine Laufzeit von mindestens drei Monaten verfügen. Ein festes Projektteam aus Lehrern und höchstens fünf Schülerinnen und Schülern soll sich dabei technischen oder naturwissenschaftlichen Fragestellungen widmen.

Für ihren Preis kooperieren die drei Stiftungen nicht nur untereinander und mit den teilnehmenden Schulen. Wichtig ist den Geschäftsführern Dr. Hans-Ulrich Höhl, Dr. Burghard Lehmann und Stefan Wolf die Zusammenarbeit mit dem Studienfonds OWL, den Hochschulen der Region, der Vereinigung OWL-Maschinenbau und örtlichen Unternehmen.

„Wir wollen in diesem Netzwerk das Interesse von Schülerinnen und Schülern an naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen fördern und Anreize bieten, in Ostwestfalen-Lippe zu studieren und zu arbeiten“, sagt Stefan Wolf von der federführenden Peter Gläsel Stiftung.

Dieser Gedanke prägt auch die Struktur der Preisgelder. Drei Preise – 1500, 1000 und 500 Euro – erhalten die drei bestplatzierten Schulen. Der größte Teil der ausgelobten Summe geht aber an die Schüler der erstplatzierten Mannschaft.

Sie können sich über ein Jahresstipendium von jeweils 1800 Euro freuen, das der Aufnahme eines Studiums an einer Hochschule in Ostwestfalen-Lippe dienen soll. Der Studienfonds OWL stuft die Preisträger außerdem als besonders förderungswürdig ein, sodass auch Anschlussstipendien vergeben werden können.

Die ausgezeichneten Schulen müssen ihrerseits die Preisgelder reinvestieren, um das begonnene Projekt, die Produktideen oder die Kooperation mit Unternehmen weiterzuführen. Auch auf diesem Wege wolle man die Nachhaltigkeit des Projektes sichern, betont Wolf.

„Einstein-OWL“ ist zunächst für fünf Jahre geplant. Die erste Preisvergabe wird im Juni stattfinden.

Zur Bewerbung dient ein Internet-Fragebogen, der ab Samstag, 13. Februar, auf der Website der Peter Gläsel Stiftung hinterlegt ist. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2010.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

www.pg-stiftung.net



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