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Schnelleres Internet für Detmold

Absichtserklärung unterzeichnet

Detmold. Gute Nachrichten für Detmold: Anfang 2015 soll im Vorwahlbereich 05231 eine deutlich schnellere Breitbandverbindung zur Verfügung stehen. Dann können die Detmolder statt wie bislang mit 25 Megabit mit bis zu 100 Megabit im Internet surfen. Möglich wird dies, da die Deutsche Telekom 2014 einen flächendeckenden VDSL-Ausbau ihres Netzes im Detmolder Vorwahlbereich 05231 plant. Die Absichtserklärung dazu unterschrieben jetzt die Stadt Detmold und die Deutsche Telekom.

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

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„Wir laufen den anderen voraus“, freute sich Bürgermeister Rainer Heller. Denn Detmold ist eine der ersten Städte in OWL, in der die neue Technik eingesetzt wird. Konkret bedeutet das: Rund 60 Kilometer Glasfaserleitungen wird die Deutsche Telekom neu im Stadtgebiet verlegen. Außerdem werden 151 neue Schaltverteiler – die grauen Kästen in den Straßen – aufgebaut oder vorhandene Schaltverteiler erweitert. Im ersten Schritt können dadurch rund 28 000 Haushalte in Detmold voraussichtlich Anfang 2015 eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit im Download erreichen. Die Datenübertragung hängt dabei von der Entfernung des Anschlusses zum Schaltgehäuse ab.

Im zweiten Schritt ermöglicht dieser Ausbau des Netzes mit Glasfaserkabeln den Einsatz der Vectoring-Technik. Diese neue Technologie gleicht elektromagnetische Störungen zwischen den Leitungen aus, so- dass noch deutlich höhere Bandbreiten für den Kunden ermöglicht werden. Buchen die Kunden die Vectoring-Technik dazu, können Bandbreiten von bis zu 100 Megabits angeboten werden. „Im Zeitalter von Clouding ist es aber viel bedeutsamer, dass mit dieser Technik das Heraufladen von Dateien mit bis zu 40 Megabits möglich wird“, betonte Josef Breuers, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom in der Region.

„Ich freue mich sehr, dass diese Ausbaustrategie hier in Detmold startet. Damit werden unsere Anstrengungen der letzten Jahre für den Breitbandausbau fortsetzt“, so Heller. „Wir wissen, wie wichtig das Thema Breitbandversorgung für unsere Stadt ist. Es ist ein wichtiger Standortvorteil vor allem auch für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen.“

Der Einsatz der Vectoring-Technik hat außerdem einen weiteren wichtigen Vorteil, hohe Bandbreiten können mit weniger Tiefbauarbeiten erreicht werden, da es nicht notwendig ist, die Glasfaserkabel bis in die Wohnungen zu legen. Die notwendigen Tiefbauarbeiten, um die Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen zu verlegen, sollen voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres beginnen. Innerstädtisch könnten aber auch vielerorts Leerrohre der Stadtwerke Detmold GmbH genutzt werden.

Auf das ausgebaute Netz könnten sich auch Mitbewerber der Telekom aufschalten. „Detmold ist eins der größeren Netze. Sein fast flächendeckender Ausbau in den Jahren 2014/2015 ist daher durchaus ambitioniert“, so Karl-Heinz Rempe, Vertriebsbeauftragter Infrastrukturvertrieb der Telekom. Fast flächendeckend, da der Vorwahlbereich 05232 aus unternehmenstechnischen Gründen nicht von dem Ausbau profitieren wird.

Deutschlandweit will die Telekom bis Ende 2015 rund zwölf Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren.



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