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Die Traditionschöre haben einen immer schwereren Stand

Abgesang der Sängergruppe

Bad Pyrmont. Tapfer singen sich die Mitglieder der fünf Chöre im „Lindenhof“ durch das Programm des Jahreskonzertes. Jedoch ist unverkennbar, dass eine gewisse Wehmut mit im Spiel ist. Denn die Sängergruppe Köterberg, in der diese Gruppen organisiert sind, wird sich auflösen. „Die Jahre gingen dahin, und die Chöre werden immer weniger wie es auch immer weniger Sänger gibt“, sagt der Vorsitzende Georg Wilsmann. Von den neun Chören der Sängergruppe werden im kommenden Jahr weitere drei aufgeben. Auch die diesmal ausrichtende Sängervereinigung Eintracht Germania Holzhausen muss sich für ihre Liedbeiträge mit Sängern des MGV „Liedertafel“ und des MGV „Westfalia“ Höxter verstärken. Damit kam eine starke Truppe von 22 Sängern zustande, die unter Leitung von Petra Wattenbach gefällig und traditionell den „Frühlingsgruß“, „Zeit ist ein Geschenk“ und „Der Lindenbaum“ intonierte.

veröffentlicht am 19.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Frischen Wind brachte der Frauenchor Rischenau unter Leitung von Karin Brüggemann in den „Lindenhof“. „Da es das letzte Sängergruppenfest nach einer großen, langen Zeit ist, singen wir nun das Lied ‚All die schönen Jahre‘“, verkündete Brüggemann. Irgendwie war es der Abgesang auf die auseinanderfallende Vereinigung. Dabei hat sich das Repertoire der meisten Chöre doch etwas dem Zeitgeschmack angepasst. Allen voran mit Elan und Schwung der Frauenchor Rischenau, auch „Eintracht Kollerbeck“ und „Eintracht Elbrinxen“ haben ihr Liedgut entstaubt. Vor allem die Elbrinxer Sänger mit ihrem Dirigenten Markus Güldenring punkteten mit Schlagern wie „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ oder „Deinen Namen, den hab’ ich vergessen“. Gemeinsam mit dem Frauenchor Elbrinxen, dann unter der Leitung von Rolf Hamann, entstand ein großer Klangkörper, bei dem die männlichen und weiblichen Stimmen hervorragend harmonierten. Da kam das „Vive l’amour“ kraftvoll und rhythmisch herüber, und die beiden Chöre gaben ein gutes Beispiel für die Attraktivität eines gemischten Ensembles. Doch war nicht zu übersehen, dass die Musikveranstaltung nur sehr wenig Publikum angezogen hatte.

„Eintracht Germania“ Holzhausen verstärkte sich mit den Sängern von der „Liedertafel“ und „Westfalia“. Der Frauenchor Rischenau brachte frischen Wind. Fotos: rr


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