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Extra-Programm im Konjunkturpaket

85 500 Euro für Computer & Co. in Pyrmonter Schulen

Bad Pyrmont (jl). Zwei Rollschränke voller Laptops fürs Humboldt-Gymnasium und einer für die Herderschule, mehrere tragbare Computer für die Grundschule Baarsen, ein Beamer für Hagen und Internet-Anschlüsse in allen Realschul-Räumen – das sind nur einige Wünsche aus Pyrmonter Schulen, die mit Hilfe des Konjunkturpakets II erfüllt werden sollen. Denn das Land fördert mit einem eigens aufgelegten Programm speziell die Medienausstattung.

veröffentlicht am 13.05.2009 um 19:22 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 06:21 Uhr

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Berechnet nach den Schülerzahlen – insgesamt besuchten zum Stichtag im Oktober vergangenen Jahres 3273 Kinder und Heranwachsende die Pyrmonter Schulen – will die Stadt fast 76 900 Euro vom Land beantragen. Soweit förderfähig, sagt Hannover eine 90-prozentige Kostenübernahme für die Anschaffungen zu. Der Eigenanteil Bad Pyrmonts betrüge in diesem Fall 8600 Euro und müsste über Kredite finanziert werden, so dass maximal 85 500 Euro ausgegeben werden könnten. 30 000 Euro davon für die vier Grundschulen und der Rest für Haupt- und Realschule sowie das Gymnasium.

Weil die Stadtverwaltung ihren Sammelantrag im Juni abschicken will, mussten Pyrmonts Schulpolitiker jetzt entscheiden. Der in einem Ende März von der SPD-Ratsfraktion gestellten Antrag aufgeführten Forderung nach mindestens zwei Notebook-Sätzen pro Schule wurde allerdings nicht entsprochen.

Wie von der Verwaltung vorgeschlagen, stimmten die Politiker der Wunschliste der Schulen zu. Zugleich votierten sie dafür, dass der Eigenanteil der Stadt in den zweiten Nachtragshaushalt einfließt oder – falls es keinen gibt – außerplanmäßig ausgezahlt wird.

Der Anteil jeder Schule am Geldsegen richtet sich nach ihrer Schülerzahl: Können Baarsen und Hagen für ihre jeweils 56 Kinder auf je 2600 Euro hoffen, so entfallen auf das Gymnasium mit seinen 986 Schülern 34 400 Euro. „Die größte Schule bekommt den größten Batzen“, sagte Schulamtsleiter Stefan Ölmann. Auf die Frage Oliver Steinwedels (FDP) nach den Folgekosten für die Computer- und Internet-Ausgaben erklärte Ölmann, die müssten dann in den Haushalten der kommenden Jahre mit bedacht werden.

Dem von Frank Maus (SPD) angeregten Anzapfen weiterer Fördertöpfe erteilte der Stadtkämmerer eine Absage: „Das Konjunkturpaket II schließt andere Fördermöglichkeiten aus“, so Eberhard Weber.

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