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Stiftung der Paulus-Gemeinde sammelt Geld mithilfe der Stadtsparkasse

500 knallrote Sparschweine

Neersen. Die Stiftung der Paulus-Kirchengemeinde Neersen braucht Geld. „Unser Kapital beträgt rund 90 000 Euro“, erklärte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Dirk Wöltje und rechnete vor, dass aufgrund langfristiger Verträge zwar noch gute Zinsen zu erwarten seien. „Wenn diese Verträge dann auslaufen, wird es allerdings eng.“ Deshalb soll das Stiftungskapital aufgestockt werden. „Das ist zurzeit besonders interessant, weil die Landeskirche auf jeweils drei eingeworbene Euro noch einen drauflegt“, fügte die Pastorin der evangelischen Paulus-Kirchengemeinde, Jutta Ostermann, hinzu.

veröffentlicht am 13.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

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Die Pauluskirche ist zuständig für 800 Gemeindemitglieder aller fünf Bad Pyrmonter Bergdörfer, die zusammen rund 1200 Einwohner zählen. „Und letztendlich sind es die Gemeindemitglieder, die von der Stiftung profitieren“, erklärte Wöltje. „Und das ist der Grund, warum wir mit ins Boot gestiegen sind und die große Werbeaktion der Stiftung unterstützen“, verkündete der Direktor der Stadtsparkasse Bad Pyrmont, Martin Lauffer. So hat die Bank 500 knallrote Sparschweine zur Verfügung gestellt, die an die Haushalte der Bergdörfer verteilt und in Geschäften in Bad Pyrmont aufgestellt werden. „Die dann hoffentlich prall gefüllten Schweine wollen wir dann bei unserem Stiftungsfest am 27. Juli ‚schlachten‘“, erklärte Wöltje und lockte mit einem attraktiven Preis. „Den wollen wir unter allen, die ihr Schwein zurückbringen, verlosen.“

Gewonnen haben die Mitglieder der Paulus-Gemeinde aber schon jetzt auf alle Fälle: „Mit dem Ertrag der Stiftung, aber auch durch Spenden unterstützt haben wir beispielsweise die neue Eingangstür zum Gemeindehaus bezahlt, das Lesepult und das Taufbecken in der Kirche. Wir unterstützen die Jugendarbeit und tragen einen Teil für die Personalstelle der Jugenddiakonin Anke Holz“, berichtete der Stiftungschef. Ein Zugang zum Kirchengelände wurde aus Mitteln der Stiftung barrierefrei gestaltet. „Und wir haben noch viel vor, da muss zum Beispiel die Beleuchtung in der Kirche erneuert werden.“

Deshalb findet Lauffer die Idee auch so toll, dass die Menschen sich über die Stiftung für ihre Kirche engagieren. Dass der Betrag um ein Drittel von der Landeskirche aufgestockt wird, macht die Aktion umso attraktiver. „Und deswegen haben wir sofort unsere Unterstützung zugesagt.“ yt



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