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Land Niedersachsen gibt eine halbe Million Euro für den Kurpark aus

42 neue Zypressen in der Allee

Bad Pyrmont. 2014 hatte das Staatsbad die Neugestaltung des „Malerblicks“ und die Anlage eines Rosengartens (Einweihung im kommenden Juni) als Schwerpunktmaßnahmen des Parkpflegewerks auf dem Programm. Für dieses Jahr sind insgesamt fünf Maßnahmen im Kurpark vorgesehen, und mit der ersten wurde gestern begonnen: Bis zur Landpartie Ende April und dem Einzug der Palmen in ihr Sommer-Quartier soll die Zypressen-Allee komplett erneuert werden.

veröffentlicht am 24.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

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Wo um alles in der Welt verläuft diese Allee? Das wird sich vielleicht selbst mancher Kenner des Kurparks fragen. Die Zypressen-Allee, um 1913 vom Hofgärtner Werner Dirks angelegt, verläuft in nord-südlicher Richtung quer durch den Palmengarten. Da echte Mittelmeer-Zypressen nicht wintertauglich genug sind, wurden bereits bei der Anlage der Allee die optisch ähnlichen Säulenwacholder gepflanzt und schon einmal komplett erneuert. „Doch seit etlichen Jahren sterben die Pflanzen durch eine Pilzerkrankung ab, sodass wir sie erneuern müssen“, erläutert der Leiter der Parkpflege, Michael Mäkler, am Montag bei der Vorstellung der Planung.

Die noch verbliebenen 17 Wacholder werden nun entfernt, und der Boden wird „großzügig ausgetauscht und verbessert“, wie Mäkler betont. Danach werden 42 je drei Meter hohe Leyland-Zypressen gepflanzt, nahe Verwandte der echten Mittelmeer-Zypresse. Darüber hinaus soll ein neues Beleuchtungs- und Versorgungskonzept mit unterirdischen Verteilern und Bodenscheinwerfern angelegt und das komplette Wegenetz der Allee erneuert werden. Eine umfangreiche Aktion, die von einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Lügde ausgeführt und 85 000 Euro kosten wird, vom Land Niedersachsen bezahlt.

Doch dies ist nicht alles, was dem Kurpark im Laufe des Jahres bis zum Herbst blüht: Geplant ist, auch das Klosteralleen-System zu erneuern sowie die Wegeflächen allgemein und besonders die im Palmengarten zu verbessern. Außerdem wird eine Regenwasser-Analyse erstellt, um eine verbesserte Verwendung von Oberflächenwasser zu erreichen. Satte 500 000 Euro sollen alle diese Maßnahmen kosten, die das Land Niedersachsen komplett bezahlt.

Kurdirektor Maik Fischer unterstreicht die wichtige Rolle des Kurparks durch das Ergebnis einer aktuellen Gesundheitsstudie, nach der „eine landschaftlich und architektonisch intakte Umgebung“ bei den meisten Reha-Patienten an erster Stelle ihrer Kriterien für eine erfolgreiche Kur steht. „In dieser Richtung werde auch der Heilbäderverband seine Forschung weiterbetreiben.Hei



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