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Die neue Bad Freienwalder Brücke nimmt Gestalt an

40 Meter über die Emmer

BAD PYRMONT. Der Neubau der Bad Freienwalder Brücke nimmt langsam Gestalt an. Der gut 40 Meter lange Brückenschlag über die Emmer von Ufer zu Ufer ist vollendet.

veröffentlicht am 02.08.2016 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:12 Uhr

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Hans-Ulrich Kilian

Autor

Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Eeinige Teile des Schutz- und Arbeitsgerüstes sind entfernt worden und die Betonierungsarbeiten am Fahrbahnunterbau sind laut Stadt im Wesentlichen abgeschlossen. Insgesamt wurden bislang 640 Kubikmeter Beton verbaut, alleine letzte Woche 200 Kubikmeter.

Die als integriertes Stahlbetonbauwerk konstruierte Brücke wird insgesamt gut vier Meter breiter als die Vorgängerin. Eine sechs Meter breite Fahrbahn erlaubt einen entspannteren Gegenverkehr, denn die Autofahrer werden gut 1,40 Meter mehr Platz haben. Links und rechts der künftigen Fahrbahn finden sich jeweils 2,65 Meter breite sogenannte Außenkappe für die Geh- und Radwege.

Das Bauwerk wird aber auch höher. „Die Fahrbahn wird 15 bis 20 Zentimer über dem Niveau der alten Brücke liegen“, erklärt Hans-Joachim Böhnke von der Bauverwaltung der Stadt. Dazu komme noch eine höhere Brüstung, die den heutigen Sicherheitsvorgaben entspreche. Daraus resultiert, dass die Fahrbahn zwischen Brücke und Mühlengraben erhöht wird, um die dort bisher bestehende Senke auszugleichen.

Im nächsten Arbeitsschritt soll die Oberfläche des Unterbaus versiegelt werden. „Das wird gemacht, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann, denn genau das war auch das Problem der alten Brücke“, so Böhnke. Die war nämlich nicht aus Wesersandstein konstruiert worden, wie es ihr Äußeres nahe gelegt hatte, sondern bestand überwiegend aus unbewehrtem Beton.

Von dem alten Bauwerk werden bekanntlich Teile der alten Brüstung der Natursteine verwendet. Sie sind mittlerweile bearbeitet worden, was fehlt – etwa 30 Prozent, wird durch neue Steine ersetzt.

Was den Baufortschritt angeht, zeigt Böhnke sich entspannt. „Wir sind gut im Zeitplan, sind ihm sogar ein bis zwei Wochen voraus“, berichtet der Fachbereichsleiter. Geplant ist eine Freigabe für den Verkehr im Herbst 2016.



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