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Institut für Klinische Osteologie Gustav Pommer e. V. auf Jahreshauptversammlung gewürdigt

25 Jahre im Dienst für die Forschung

BAD PYRMONT. 25 Jahre ist eine bemerkenswerte Dauer, wenn es um eine Forschungseinrichtung geht, die sich gemeinnützig für klinische und epidemiologische Forschungsarbeiten engagiert. Auf dieses Jubiläum konnte das Bad Pyrmonter Institut für Klinische Osteologie Gustav Pommer e. V. in der Klinik „Der Fürstenhof“ nunmehr zurückblicken, und das wurde in seiner Jahreshauptversammlung am Mittwochnachmittag auch adäquat gewürdigt.

veröffentlicht am 20.12.2018 um 16:09 Uhr
aktualisiert am 20.12.2018 um 17:40 Uhr

Die Hoffnung, dass Osteoporose in Zukunft leitliniengerecht erkannt und behandelt wird, hat sich, so Chefarzt Christian Hinz beim 18. Patientenkongress anlässlich des Weltosteoporosetages in Bad Pyrmont, nicht erfüllt, im Gegenteil, die osteologische
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Rudi Rudolph Reporter
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Benannt ist es nach dem österreichischen Arzt Gustav Pommer, der bereits im neunzehnten Jahrhundert zum Thema Knochensubstanz und Osteoporose wirkte. Die Hoffnung, dass Osteoporose in Zukunft leitliniengerecht erkannt und behandelt wird, hat sich, so Chefarzt Christian Hinz beim 18. Patientenkongress anlässlich des Weltosteoporosetages in Bad Pyrmont, nicht erfüllt, im Gegenteil, die osteologische Versorgung sei schlechter geworden. Umso wichtiger ist die Forschung, die teilweise enge Kooperationen mit nationalen und internationalen Instituten initiiert, wie etwa der renommierten Mayo-Klinik in Rochester/Minnesota, den Universitätskliniken von Amsterdam, Berlin, Bochum und Hamburg.

Eine tragende Rolle spielt dabei Dr. med. Michael Pfeifer, der als stellvertretender Vorsitzender des Vereins internationale Reputation genießt und mit Prof. Dr. med. Helmut W. Minne dafür gesorgt hat, dass das Pyrmonter Institut deutschlandweit, in Österreich sowie der deutschsprachigen Schweiz in allen relevanten wissenschaftlichen Organisationen vertreten ist, die sich mit Osteoporose befassen. „Es ist gut, dass Dr. Pfeifer hier für die internationale Fortsetzung der Forschung sorgt,“ betonte Prof. Minne, „das ist sowohl organisatorisch als auch wissenschaftlich wichtig.“

Dass Bad Pyrmont dabei als herausragender Standort wiederum hervortritt, dafür wollen Christian Hinz und Dr. Michael Pfeifer arbeiten. „Vielleicht schaffen wir es, den Deutschen Osteologie Kongress hierher zu holen“, sind beide optimistisch. Doch darum muss man sich bewerben, und es müssen die räumlichen und logistischen Voraussetzungen stimmen. All das wäre in der Kurstadt gewährleistet, haben hier doch in der Vergangenheit schon hochkarätige Zusammenkünfte ähnlichen Charakters stattgefunden.

Martina Blut, Gerda Wienkemeier, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Osteoporose, Chefarzt Christian Hinz, Klinikleiterin Viola Steffen, Kurdirektor Maik Fischer, 1. Vorsitzender Prof. Dr. med. Helmut W. Minne, Dr. Michael Pfeifer, Chefarzt Dr. med. Ma
  • Martina Blut, Gerda Wienkemeier, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Osteoporose, Chefarzt Christian Hinz, Klinikleiterin Viola Steffen, Kurdirektor Maik Fischer, 1. Vorsitzender Prof. Dr. med. Helmut W. Minne, Dr. Michael Pfeifer, Chefarzt Dr. med. Martin Gehlen, Bürgermeister Klaus Blome, Kurdirektor i. R. Heinz-Gustav Wagener (v. li. n. re.). Foto: rr

Außer dem 18. Patientenkongress im Oktober sowie zwei weiteren je auf Ärzte und auf Patienten bezogenen Veranstaltungen hatte ein sogenannter „Rezertifizierungskurs“ stattgefunden, welcher im Auftrag des Dachverbandes wissenschaftlicher, osteologischer Fachgesellschaften (DVO) zusammen mit dem Bund der Osteologen Niedersachsens im Konzerthaus durchgeführt wurde. An dem Kurs nahmen 82 Osteologen teil, was die Reputation der hiesigen Fachleute im deutschsprachigen Raum sicherlich multiplizierte.

Sehr viele namhafte Referenten waren nach Bad Pyrmont gekommen, so dass die Anwesenden der Jahreshauptversammlung bilanzieren konnten: „2018 hat sich die Arbeit ausgezahlt.“ Fortbildungsveranstaltungen wurden in dem Jahr sowohl in Deutschland als auch europaweit durchgeführt, und die erfolgreiche Forschungstätigkeit schlug sich in zahlreichen Veröffentlichungen in einschlägigen Fachzeitschriften nieder. So behandelte Dr. Michael Pfeifer das Thema „Knochenschmerzen“ in der Zeitschrift „Medizinische Orthopädische Technik“, veröffentlichte eine Fallbeschreibung eines atypischen Bruches und schrieb über „Stürze und Sturzprophylaxe“ in einem Lehrbuch der Osteologie.

Auch andere Buchprojekte wurden intensiv vorbereitet und weiter vorangetrieben. Prof. Minne und Dr. Pfeifer konnten mit der Arbeit des Instituts ausgesprochen zufrieden sein, und so nahmen sie gerne die Glückwünsche zum Jubiläum von Bürgermeister Klaus Blome und Kurdirektor Maik Fischer entgegen.



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