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Stadt erstellt Liste mit Kostenberechnungen / Behindertenbeirat hofft auf schnelle Umsetzung

249 000 Euro für barrierefreie Haltestellen

Bad Pyrmont. Die Barrierefreiheit hat ihren Preis. Auf insgesamt rund eine viertel Million Euro schätzt die Stadtverwaltung die Kosten für die Sanierung der Bushaltestellen, um sie behindertengerecht zu gestaltetn. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt hat die Planung in seiner jüngsten Sitzung grundsätzlich begrüßt und zugestimmt.

veröffentlicht am 18.06.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Insgesamt acht Haltestellen hat die Stadtverwaltung auf eine Liste gesetzt, die kommende Woche von der Kommission für Barrierefreiheit mit Prioritäten versehen werden soll. Den höchsten Aufwand hat die Bauverwaltung für die Sanierung der Busstopps an der Oesdorfer Kirche und an der nördlichen Seite der Kaiserplatz ermittelt – jeweils 42 000 Euro. Es folgen die Brunnenstraße mit 39 000 Euro, die südliche Seite des Kaiserplatzes mit 33 000 Euro, die östliche Seite der Immanuel-Kant-Straße mit 30 000 Euro, der Königsbrink mit 23 000 Euro, der Wohrtdrift mit 21 000 Euro und die westliche Seite der Immanuel-Kant-Straße mit 19 000 Euro. Abgestimmt wurde die Liste gemeinsam mit den Stadtwerken als Betreiberin der Stadtbuslinien. Dabei spielte unter anderem die Zahl der ein- und aussteigenden Fahrgäste eine Rolle.

Das kann sich die Stadt aber nur mit Fördermitteln aus den entsprechenden Töpfen leisten. „Wir hoffen auf eine Quote von 75 Prozent“, kündigte Stadtsprecher Wolfgang Siefert entsprechende Anträge an die Landesnahverkehrsgesellschaft und deren ÖPNV-Konjunkturprogramm für die Jahre 2010 bis 2014 an.

„Wir begrüßen an der Planung zur Sanierung ausdrücklich, dass taktile Elemente für Menschen mit Sehbehinderungen und Bauhöhen beziehungsweise Borde im Einstiegsbereich der Busse für Menschen mit Gehbehinderungen in den Kostenplan integriert sind“, erläuterte die Vorsitzende des Beirates, Stefanie Maltzahn. Der Beirat hoffe zudem auf eine schnelle Umsetzung der Baumaßnahmen unter Beachtung der Barrierefreiheit für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen.

Die Bushaltestelle an der Oesdorfer Kirche ist nicht barrierefrei. Das soll sich ändern.cg



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