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Großenbergs Ortsvorsteher Wöltje hat jetzt Hoffnung, dass die Straße nach Lügde 2015 saniert wird

21 Verkehrsunfälle in sechs Jahren

Bad Pyrmont. Er verbindet Großenberg und Lügde und sein Zustand ist Dirk Wöltje seit Jahren ein Dorn im Auge. Jetzt hat der Großenberger Ortsvorsteher, der für die CDU im Stadtrat sitzt, einen erneuten Anlauf genommen, um Geld im städtischen Haushalt für eine Sanierung lockerzumachen, und er hat seine Argumentation mit Unfallzahlen der vergangenen sechs Jahre untermauert. Sein Fazit: „Es hat zahlreiche Unfälle gegeben, und meines Erachtens hätten auch aufgrund des Straßenzustands des Gemeindeverbindungsweges einige Unfälle vermieden werden können.“

veröffentlicht am 11.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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21 Unfälle hat die Polizei laut Wöltje auf der vielbefahrenen Straße seit 2009 registriert. Wöltje hatte sich die Zahlen beim Ordnungsamt der Stadt besorgt. Auch wenn die Strecke nicht als Schwerpunkt für Wildunfälle gilt, wie die Polizei jüngst berichtet hatte, so ist doch die Hälfte aller Zwischenfälle in diesem Zeitraum auf eine ungeplante Begegnung mit Rehen oder Wildschweinen zurückzuführen. War es kein Unfall, so hatten die meisten Autofahrer ihre Geschwindigkeit falsch eingeschätzt und/oder die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der bislang letzte Unfall mit einem Schwerverletzten ereignete sich im August. Ein Fahrer war in einer Rechtskurve ins Schleudern geraten, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Anschließend rutschte der Wagen noch etwa 5 Meter einen Abhang hinunter. An der Unfallstelle gilt wegen der Straßenschäden Tempo 50 und ein Gewichtslimit für Lastwagen.

„Eines aber steht fest: Durch die Vollsperrung der Kreisstraße 53 zwischen Großenberg und Kleinenberg und der deswegen notwendigen Umleitung über Lügde hat der Gemeindeverbindungsweg noch mehr gelitten und sein Zustand hat sich sicherlich noch weiter verschlechtert.“ Zwei Wochen war die K 53 im August gesperrt. Und die, so Wöltje, sei noch nie in einem so schlechten Zustand gewesen.

Am liebsten würde die Stadt die Straße dem Landkreis Hameln-Pyrmont übergeben. Doch der hat daran kein Interesse – zumindest nicht im jetzigen Zustand. Eigentlich wollte Großenbergs Ortsvorsteher im Haushaltsplan einen eigenen Ansatz für eine Sanierung. Den, so berichtete er gestern, werde es nicht geben. Dafür habe er die Zusage der Bauverwaltung, dass die Straße im kommenden Jahr aus dem allgemeinen Budget für die Straßenunterhaltung saniert wird. Wie und in welchem Umfang, das ist noch offen. Auf mindestesn 55 000 und maximal 550 000 Euro hatte die Stadt vor einigen Jahren den Sanierungsbedarf veranschlagt.

Mittlerweile ist laut Wöltje auch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Boot. Der genaue Sachstand ließ sich gestern aber nicht mehr klären. Unabhängig davon hat er die Stadtverwaltung aufgefordert, die Gespräche mit der Kreisverwaltung mit dem Ziel wieder aufzunehmen, die Straße zur Kreisstraße heraufzustufen.

Grenzverkehr: Sehr deutlich ist der Unterschied im Straßenbelag jenseits und diesseits der Stadtgrenze zwischen Bad Pyrmont und Lügde zu erkennen.jl



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