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Doch die alternativen Angebote anstelle eines Hortplatzes stoßen auf wenig Interesse

20 Kinder auf der Warteliste

Bad Pyrmont. „Ich bin enttäuscht,“ lautete der Kommentar von Heike Beckord (SPD), nachdem der Fachausschuss für Schule und Jugend von der Stadtverwaltung über die diesjährige Entwicklung der Nachmittagsbetreuung der jüngsten Schulkinder in Kenntnis gesetzt worden war. „Wir vom Ausschuss hatten uns doch extra dafür starkgemacht, dass eine Nachmittagsbetreuung entsprechend dem Bedarf vorgehalten wird“, fügte sie an.

veröffentlicht am 23.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:41 Uhr

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Der Ausschuss hatte im März die Verwaltung mit der Prüfung beauftragt, ob eine Mittagessenbetreuung für die Kinder der 1. und 2. Klasse die Situation im Hortbereich entspannen und das ursprüngliche Angebot des Kinderschutzbundes zur Nachmittagsbetreuung genutzt werden kann. Zu der Zeit hatten noch 31 der jüngeren Kinder auf der Warteliste für einen Hortplatz und damit einer Nachmittagsbetreuung gestanden. Bis zu den Sommerferien hatte die Herderschule eine Beaufsichtigung bis 14 Uhr übernommen. Der Pyrmonter Kinderschutzbund hatte dann angeboten, für zehn Kinder eine Nachmittagsbetreuung in seinen Räumen in der Burg zu gewährleisten. Hierzu wären die betreffenden Kinder nach dem Mittagessen von einer Betreuerin in die Burg begleitet und dort bis 16.30 Uhr betreut worden. Für dieses Angebot hat es laut Verwaltung nur zwei verbindliche Anmeldungen gegeben. Die Musikschule Bad Pyrmont wiederum kann wegen einer fehlenden finanziellen Förderung ihr geplantes Nachmittagsangebot nicht realisieren, wie mittlerweile endgültig feststeht.

Derzeit stehen wieder 20 Kinder in einer Warteliste für einen Hortplatz. Laut Schulleiter Hartwig Henke werden aktuell zwei jüngere Kinder von der Herderschule während des Mittagessens beaufsichtigt. Für Ursula Körtner (CDU) ergibt sich daraus, bei den derzeit in der Warteliste stehenden Familien direkt nachzufragen, welche Hindernisse oder Gründe dazu führten, dass beispielsweise das Angebot des Kinderschutzbundes nicht angenommen werde. „Möglicherweise handelt es sich hier auch nur um ein Kommunikationsproblem,“ mutmaßte sie.

Kämmerer Eberhard Weber wies darauf hin, dass es auf diese Betreuungsform keinen Rechtsanspruch seitens der Eltern gebe, sondern das Angebot der Hortplätze eine freiwillige Leistung sei. Die betreffenden Eltern aus der vorsommerlichen Phase waren anhand der Warteliste bekannt und wären auch angesprochen worden. Dennoch hätten sie das Betreuungsangebot in der dargebotenen Form nicht genutzt. Weber sagte zu, dass die Eltern noch einmal gezielt angesprochen werden.ti



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