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So erfolgreich waren die Waldjugendspiele 2013

1800 Viertklässler kennen sich draußen aus

Lippe. Woran erkennen wir einen Laub- oder Nadelbaum? Was zeichnet hartes Holz aus? Welche Wildtiere leben im Wald und wie können wir auf sie Rücksicht nehmen? – Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema Wald können jetzt 1800 Grundschüler in Lippe ohne Probleme beantworten. Dank der Waldjugendspiele, die am Freitag im Leistruper Wald bei Detmold nach zwei Wochen zu Ende gegangen sind.

veröffentlicht am 28.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:21 Uhr

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Die beiden Partner Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Landesverband Lippe ziehen eine positive Bilanz: „In diesem Jahr haben 39 Schulen mit 82 Grundschulklassen teilgenommen. So konnten wir insgesamt 1800 Grundschüler spielerisch an das Thema Wald heranführen“, resümieren Franz Stockmann, Leiter des Regionalforstamtes OWL, und Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe.

Die Teilnehmerzahl stellt einen neuen Rekord dar: „2004, als wir mit den Waldjugendspielen begonnen haben, waren es 800 Grundschüler, 2009 rund 1200, und nun 1800“, rechnen die beiden Forstdirektoren vor.

Zähle man auch noch die begleitenden Lehrerinnen, Lehrer und Eltern hinzu, so wurden weit mehr als 2000 Personen erreicht. Sogar 40 Studierende des 1. Semesters der Hochschule Ostwestfalen-Lippe begleiteten an einem Tag die Viertklässler.

„Wir freuen uns, dass diese Form der Umweltbildung so hervorragend angenommen wird. Es ist wichtig, Kinder frühzeitig mit der Lebenswelt Wald vertraut zu machen, um bei ihnen Interesse und Neugier an der Natur vor ihrer Haustür zu wecken und ihnen die Verantwortung, die sie generell für die Natur haben, zu vermitteln“, befanden die Initiatoren.

Die Waldjugendspiele finden von Beginn an im Leistruper Wald, einem Waldareal des Landesverbandes Lippe ein paar Kilometer östlich von Detmold, statt. Beide Forstbetriebe stellen den Großteil des betreuenden und kompetenten Fachpersonals. Als Partner sind außerdem immer der Stadtforst Blomberg, die lippischen Waldbesitzer und die Kreisjägerschaft Lippe dabei. Auch Lügdes Förster Dietmar Blum ist stets mit von der Partie, wenn es gilt, die Kinder für Flora und Fauna im Wald zu begeistern.

Neu als Partner hinzugewonnen werden konnten dieses Jahr die Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die die Station zum Thema Holzeigenschaften betreute, sowie die Freie Waldorfschule, die für die Stationen Holzstapeln, Verhalten im Wald und Blinder Pfad zuständig war.

„Das zeigt, dass die Waldjugendspiele von einer breiten Basis in der lippischen Gesellschaft getragen und unterstützt werden“, lobten Stockmann und Braun abschließend. red

So spannend kann es sein, die Eigenschaften von verschiedenen Hölzern kennenzulernen: Grundschüler an der Station „Holzeigenschaften“ bei den Waldjugendspielen, die auch Lügdes Förster Dietmar Blum (re.) mitorganisiert hat.lwl



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