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Konzept wird deutlich teurer

160 000 Euro für die Bahnhofsvorplatz-Planung

BAD PYRMONT. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes beschäftigt die Politik, zumindest gefühlt, seit einer Ewigkeit. Im kommenden Jahr soll – wieder einmal – Geld für die Planung in den städtischen Haushalt fließen. In den Vorjahren war stets von 50 000 Euro die Rede gewesen. Jetzt stehen 160 000 Euro zur Debatte..

veröffentlicht am 10.12.2018 um 21:15 Uhr

2012 wurde diese Ideenskizze für den Bahnhofsvorplatz vorgestellt. Grafik (Ausschnitt): Lutz Wackermann/In- genieurbüro Richter
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Schon 2010 empfahl ein Verkehrsplaner den Bau eines Kreisels, um die alte Bad Freienwalder Brücke zu entlasten. Ein Grund, der dann Neubau-bedingt wegfiel.

Die damalige Mehrheitsgruppe im Stadtrat aus CDU/ Bürgersinn und FDP wollte die Umgestaltung seinerzeit schnell anschieben. Den anderen Fraktionen erschien das Vorhaben zu teuer. 2013 kaufte die Stadt dann aber schon einmal den Bahnhofsvorplatz. Seit die Landes-Straßenbaubehörde der finanziell klammen Stadt einen Zuschuss zu der schon vor Jahren auf Baukosten von mindestens 400 000 Euro geschätzten Maßnahme verwehrte, wurde die Freigabe von 50 000 Euro Planungskosten ein ums andere Jahr geschoben. Derweil hoffte mancher, die 2012 skizzierte Idee des Ingenieurbüros Richter könne Geld sparen helfen.

Der jüngste Vorstoß der CDU: Sie hat letzte Woche unter Verweis auf drei seit Anfang 2018 vorliegende Machbarkeitsstudien die Freigabe von nun 160 000 Euro Planungskosten im Haushalt 2019 beantragt. Die Ratsmehrheit der „Gruppe 17“ (SPD, WiR, Grünen, FDP, Linke) will die Summe dagegen auf zwei Jahre verteilen – worauf es in der Ratssitzung am Donnerstag hinauslaufen dürfte. „Aus Verwaltungssicht wäre es in Ordnung, wenn das so verabschiedet wird“, so Bürgermeister Klaus Blome (parteilos) nach der nichtöffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses.



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