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Im Humboldt-Gymnasium ist am Montag eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg eröffnet worden

„14/18 Mitten in Europa“

Bad Pyrmont. Der Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges näherten sich zahlreiche Veranstaltungen und Kommunen auch in hiesiger Umgebung auf unterschiedlichste Weise. Die gestern in der Schulbibliothek des Humboldt-Gymnasiums aufgestellten 24 Schautafeln geben unter dem Titel „14/18 Mitten in Europa“ einen umfassenden Überblick über verschiedener Facetten: von der in die Katastrophe führenden politischen und gesellschaftlichen Situation über den Kriegsverlauf mit seinen verheerenden Folgen bis hin zur Nachkriegszeit, die fast nahtlos in die nächste Katastrophe in Form des Zweiten Weltkrieges führte.

veröffentlicht am 09.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

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„Diese vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Verfügung gestellte Wanderausstellung, ist sehr begehrt. Sie ist bis weit in das Jahr 2015 schon ausgebucht“, weiß Thorven Lucht, Fachlehrer für Politik und Geschichte am Gymnasium. Die Schau behandelt alle chronologisch wichtigen Ereignisse in den Jahren 1914 bis 1918 mit vielen Bildern, Informationen, Zeugenberichten und Analysen. Außerdem wird gezeigt, wie es zum Krieg kam und inwiefern die heutige Zeit noch von den Ereignissen vor 100 Jahren beeinflusst wird.

„Für einige Schüler ist dieses Material eine hervorragende Ergänzung, da sie im September die Gelegenheit hatten, sich in Belgien zusammen mit britischen und belgischen Schülern direkt vor Ort auf einem Schlachtfeld umzuschauen. Hier konnten sie sich unmittelbar ein Bild von dem schrecklichen Erleben mehrfach von Granaten umgepflügter Erde machen, die kaum noch den Soldaten Schutz und Überlebenschancen bot“, so Lucht.

Sowohl Schulleiterin Claudia Herrmann als auch Bürgermeister Klaus Blome betonten am Montag bei der Eröffnung der Ausstellung die aus ihrer Sicht wichtige politische Verantwortung gerade auch in der heutigen Zeit. Dazu müsse man gar nicht weit schauen, denn in dem aktuellen Konflikt in der Ukraine liege ausreichend Potenzial für eine kriegerische Zuspitzung. Blome dankte besonders den Schülern, die sich in diesem Jahr wieder für die Belange der Deutschen Kriegsgräberfürsorge eingesetzt hatten, und bot spontan an, auch an Unterrichtsstunden teilnehmen zu wollen. „Ich möchte gern mit Ihren Schülern in einen Dialog kommen“, sagte er.

Die Ausstellung ist zwar vorrangig für den begleitenden Unterricht an der Schule gedacht, steht aber während der Schulzeit allen Interessierten offen. Sie können sich gegebenenfalls an das Sekretariat wenden. Zu sehen ist die Schau bis zum letzten Schultag vor den Ferien am 19. Dezember.ti



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