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1000 Kubikmeter Wasserpflanzen im Schiedersee

Lügde (jhe). Vom Wasser im Schiedersee ist in den letzten Wochen nicht viel zu sehen. Ein Drittel des 80 Hektar großen Sees ist von Wasserpflanzen durchwuchert.  Schon rund 400 Kubikmeter Kanadische Wasserpest, Krauser Laichkraut, Sumpf-Teichfaden und Wasserhahnenfuß hat die Spezialfirma für Gewässer, Kultur und Landschaftsbau von Klaus Fecke bereits aus dem Emmerstausee geholt.

veröffentlicht am 02.07.2009 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 23:41 Uhr

Schiedersee in Algen
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Lügde (jhe). Vom Wasser im Schiedersee ist in den letzten Wochen nicht viel zu sehen. Ein Drittel des 80 Hektar großen Sees ist von Wasserpflanzen durchwuchert.  Schon rund 400 Kubikmeter Kanadische Wasserpest, Krauser Laichkraut, Sumpf-Teichfaden und Wasserhahnenfuß hat die Spezialfirma für Gewässer, Kultur und Landschaftsbau von Klaus Fecke bereits aus dem Emmerstausee geholt.

Aber damit nicht genug, denn Klaus Fecke schätzt, dass im Emmerstausee über 1000 Kubikmeter Wasserpflanzen wachsen. Seine Firma hat die Aufgabe, den ganzen See von dem unbeliebten Grünzeug zu befreien, das der Geschäftsführer des Erholungszentrums Schieder GmbH (EHZ), August Tölle, „in dieser Intensität noch nie erlebt“ habe.
 Dennoch werde die grüne Pest die geplanten Veranstaltungen am Emmerstausee nicht gefährden, betont Tölle. Das Event „Schiedersee in Flammen“ werde am kommenden Wochenende „auf jeden Fall“ stattfinden. Außerdem versichert Tölle, dass es „keine konkreten Einschränkungen gibt, die das touristische Geschäft behindern“. Einige Gäste hätten nach den verschiedenen Medienberichten vorab besorgt angerufen. Ihnen gibt Tölle Entwarnung: „Bei uns wird keine Veranstaltung abgesagt. Auch der Dampfer fährt ohne Einschränkungen.“
 Einzig die Segelboote könnten derzeit nur auf dem unteren Drittel des Sees fahren, da sich ihre Schwerter in den Wasserpflanzen verfingen, erklärt der Geschäftsführer der EHZ. Aber in eineinhalb Wochen solle der See von seiner wuchernden Plage befreit sein. Daran arbeiten sechs Personen der Spezialfirma von Klaus Fecke von 5 Uhr morgens bis 10 Uhr abends.

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