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Kleinenberger Kindergarten feiert sein 40-jähriges Bestehen, und die Kinder wünschen sich was

„1000 Geld“ für den „Zauberberg“

Kleinenberg. Während sich Nora, Lasse und andere als Geburtstagsgeschenk für den Kindergarten Musikinstrumente wie Trommeln und Trompeten wünschen, um in dem gemeinsamen Projekt mit der Musikschule Bad Pyrmont ordentlich Krach machen zu können, haben Vanessa und Luka eher verzaubernde Dinge im Blick. Sie hätten gern einen Regenbogen und viel Sonne und sind sich sicher, dass damit alle Kinder vom Zauberberg ihre Freude daran haben werden.

veröffentlicht am 21.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:21 Uhr

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Andrea Grote, Leiterin des Kleinenberger Kindergartens „Zauberberg“, hatte ihre Stimmen aufgenommen und spielte sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Gästen vor. Dabei huschte ein Schmunzeln über die Gesichter der Gäste, als sich einige der interviewten Kinder „1000 Geld“ für ihren Zauberberg wünschten, wohl passend, da Kindergärten in der Qualität, wie sie sich unter dem Dach des Verbandes Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont gerade in Kleinenberg darstellt, nur mit einem entsprechenden Kostenaufwand gewährleistet werden kann.

Dass gerade der Kindergarten in dem Bergdorf, der am Wochende sein 40-jähriges Bestehen feierte, eine qualitativ hervorragende Arbeit leistet, lobten eine ganze Reihe von Gästen in ihren Grußworten. Da aus mehreren Dörfern der Hochebene Kinder die Einrichtung besuchten, gäbe es auch später zwischen den Jugendlichen und auch Erwachsenen ein ganz anderes Verständnis und Zusammengehörigkeitsgefühl, hieß es. Man kenne sich halt von klein auf und könne auf ein gewachsenes Vertrauen aufbauen.

„Seit 40 Jahren ist dies hier ein Ort des Lachens, des Angenommenseins, des Zuhörens, gemeinsamen Tobens und des Kindseins“, blickte Andrea Grote zurück und gab ihrer Vorgängerin Ingrid Vogt die Möglichkeit, aus den Anfängen zu berichten.

„Mit der Schließung der kleinen Schule in Kleinenberg 1972 gründete sich ein Verein engagierter Eltern, die es schafften, zwei Jahre später in den Räumen der alten Schule einen Spielkreis einzurichten. Damals hatte Kleinenberg 200 Einwohner und 22 Kinder aus dem Ort besuchten den Spielkreis“, erinnerte sich Ingrid Vogt. Mit ihrer Schilderung führte sie ihre Zuhörer in eine andere Zeit dörflicher Idylle. Täglich sei noch eine Kuhherde durch das Dorf getrieben worden, einen Bäcker habe es noch gegeben und Kinder hatten die Aufgabe, die Glocke im Dorf zu läuten.

Inzwischen betreut die Einrichtung auch Krippenkinder und nachmittags sogar Schulkinder. „Bis vor einem Jahr war durchgängig der Elternverein Träger der Einrichtung“, rief Andrea Grote in Erinnerung, seit acht Jahren Leiterin auf dem „Zauberberg“. Es habe sich keinesfalls als Nachteil erwiesen, die Trägerschaft in die Hände des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont zu übergeben. So könne zum Beispiel auf einen größeren Pool eines professionell ausgebildeten Personals zurückgegriffen werden. Und auch die finanzielle Absicherung sei wesentlich beruhigender, versicherte sie. So könne der Blick getrost in die Zukunft des Kindergartens gerichtet werden.ti

Ingrid Vogt, Andrea Grote,

Ines Hecker, Mareike Allnoch und Anna-Lena Hiltmann freuen sich über das 40-jährige Bestehen des Kindergartens „Zauberberg“.

ti



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