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Start der alljährlichen Sammlung für den Volksbund / Bürgermeisterin lobt: „Das vedient unseren Respekt“

100 Schüler engagieren sich für Kriegsgräber

Bad Pyrmont. Den Aufruf der Stadt Bad Pyrmont, sich dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als ehrenamtliche Sammler zur Verfügung zu stellen, haben Schülerinnen und Schüler der Max-Born-Realschule in den zurückliegenden Jahren sehr ernst genommen. 2012 erhielten sie für ihr Engagement sogar eine besondere Ehrung vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages (wir berichteten). Und auch in diesem Jahr sind wieder 80 junge Leute dabei. Außerdem engagieren sich 20 Schüler des Humboldt-Gymnasiums für das Anliegen der Kriegsgräberfürsorge.

veröffentlicht am 11.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

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„80 Realschüler haben sich zur Verfügung gestellt, um in den kommenden Tagen und Wochen in der Kernstadt und in allen Ortsteilen an den Haustüren um eine Spende zu bitten“, teilte die Stadt jetzt mit. Alle Sammler verfügen demnach über eine Sammlungsliste, Informationen des Volksbundes und werden sich auf Verlangen auch ausweisen. Im Vorfeld seien die Heranwachsenden zudem ausreichend geschult worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Zusätzlich hat sich auch der Religionskurs der Humboldt-Oberstufe des Gymnasiums unter der Leitung von Anke Wachtel-Wittrock in die Aktion eingereiht. Die Gymnasiasten werden mit einem Info-Stand auf dem Wochenmarkt auf die Aufgabe der Kriegsgräberfürsorge hinweisen und ebenfalls um Spenden bitten.

Bürgermeisterin Elke Christina Roeder zeigt sich über das große Interesse der jungen Menschen begeistert. Das Engagement beweise, „dass sich die junge Generation mit der deutschen Geschichte auseinander setzt. Der große Erfolg aus dem vergangenen Jahr hat weitere Schülerinnen und Schüler animiert, in diesem Sinne weiterzumachen. Das verdient unseren allergrößten Respekt“, so die Bürgermeisterin, die die Pyrmonter gebeten hat, die Sammlung zu unterstützen.

Zu den Aufgaben der Kriegsgräberfürsorge gehört es, Grabstätten als Mahnmale gegen Krieg und Vergessen zu errichten und zu pflegen. „Durch eine Spende unterstützen Sie den Friedensdienst. Mit dem Schutz der Gräber wird der Menschenwürde jener gedacht, die Opfer von Krieg und Gewalt wurden“, heißt es in einem Aufruf der Organisation. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zeigte sich in einer Mitteilung dankbar, dass sich besonders junge Menschen in die „aktive Friedensarbeit“ einbringen.red

Möglichst viel Geld soll für die Kriegsgräberfürsorge zusammen kommen.

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