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Ortsbegehung: Bauausschuss besichtigt Rathaus-Sanierung Lügde

Zeitplan und Budget eingehalten

LÜGDE. Die Sanierung des Lügder Rathauses liegt in den letzten Zügen. „Noch fehlt dem Vordach das Glasdach, aber das soll aber am 25. Januar montiert werden“, versicherte Bauamtsleiter Jens Bossen, der mit dieser Maßnahme das erste große Projekt in Lügde umgesetzt hat.

veröffentlicht am 18.01.2017 um 17:25 Uhr

Ortsbegehung: Mitglieder des Bauausschusses auf dem Speicher des frisch sanierten Lügder Rathauses. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„Wobei ich als Stadtplaner das Lob für den Erfolg an die verantwortliche Architektin der Stadt, Ute Hanebaum, weitergeben möchte.“ Lob gab es nämlich von allen Seiten aus dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen. Denn die Maßnahme liegt genauso im Zeitplan wie sie auch im finanziellen Rahmen blieb, was Bossen schon abschätzen kann, wenn auch erst die Hälfte der Schlussabrechnungen der beteiligten Firmen vorliegen. „Zudem sind noch einige Metallarbeiten zu Ende zu bringen, während andere Gewerke sich derzeit noch mit Nacharbeiten und gegebenenfalls Mängelbeseitigungen beschäftigen.“

Dass alles so reibungslos lief, dafür dankte Bürgermeister Heinz Reker vor allem Ute Hanebaum, die neben ihrem Tagesgeschäft die Organisation der Bauarbeiten mit viel Akribie, Geschick und Überblick geleitet habe. „Da ist schon manches Mal einiges zusammengekommen“, erinnerte er sich an ein Jahr, das auch für die anderen Angestellten der Verwaltung sehr staub- und erlebnisreich war. „Da sich aber alle auf einen besseren Arbeitsplatz freuen durften, haben sie auch jeden Bohrhammer stoisch ertragen, der mit nicht enden wollendem Radau eine schönere Zukunft in Aussicht stellte.“

Reker erinnerte in seiner Dankesrede aber auch an manch intensiv geführte Diskussion mit den Politikern, in der das Spannungsfeld zwischen Optimum, Budget und Notwendigkeit ausgelotet wurde. Nun lud er die Mitglieder des Ausschusses ein, mit ihm gemeinsam das Rathaus zu begehen, das nun einen Fahrstuhl besitzt, damit Gehbehinderte und Frauen mit Kinderwagen in jedem Büro vorsprechen können. Er zeigte den aufgeräumten Speicher, in dem neben einigen verblendeten Kabeln nur noch Blechregale zu besichtigen waren. Im Keller war die neue Pellet-Heizungsanlage von Interesse. Und Architektin Ute Hanebaum demonstrierte, wie im Katastrophenfall die Mitarbeiter des einen Trakts durch die Büros zur Treppe des anderen kommen können, ohne durch das zentrale Treppenhaus gehen zu müssen. „Deswegen sind hier die Büros auch nicht abschließbar“, demonstrierte sie, dass dieser Fluchtweg immer zur Verfügung stehe.

Lediglich die in Aussicht gestellte Energieeffizienz zog Jörg Eickmann in Zweifel, hat er doch bei der Besichtigung eine Kaffeemaschine entdeckt, die ähnlich viel Strom ziehe wie eine Straßenbahn. Es wurde ihm aber von Verwaltungsseite versichert, dass es sich dabei nur um ein Ausstellungsstück handele, das hier nur noch zwischengelagert würde bis es im Heimatmuseum einen neuen Platz finde.

Zum Abschluss gaben die Ausschussmitglieder klar zu verstehen, dass sie mit dem neuen Rathaus sehr zufrieden seien, und dass die bewilligten 1,65 Millionen Euro gut angelegt worden seien. Nun freuen sich alle auf die offizielle Einweihung am 13. und 14. Mai, wenn mit dem Zickenmarkt auch der Tag der Städtebauförderung begangen wird.



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