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Schiedersee: Niederländische „Centraal Bouw Bedrijf“ verhandelt noch mit möglichen Investoren

Zehn Millionen macht ohne Not keiner locker

Schieder-Schwalenberg (rom). Der Zeitplan zum Bau der von drei Niederländern visionierten millionenteuren Freizeitanlage am Schiedersee hinkt den ursprünglichen Angaben hinterher. Grund dafür sind die Privatisierungsverhandlungen zwischen den holländischen Unternehmern und möglichen Investoren, die bislang noch zu keinem Abschluss gelangt sind.

veröffentlicht am 02.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

„Sorgfalt geht vor Schnelligkeit“ – noch sind
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„Wir haben den Zeitplan anfangs leider falsch eingeschätzt“, sagte der Sprecher des holländischen Bauunternehmens „Centraal Bouw Bedrijf“, John van Diemen, auf Anfrage der Pyrmonter Nachrichten. „Wir sind aber in der kritischen Phase.“ Entscheidungen könnten „in den nächsten zwei Tagen oder zwei Monaten“ fallen.

Nach den Worten van Diemens führt die „Centraal Bouw Bedrijf“ derzeit Gespräche mit mehreren Investoren über den späteren Kauf der Freizeitanlage mit bis zu 250 Ferienwohnungen. Einzelheiten über die Investoren wolle er zum Schutz der Geldgeber aber nicht preisgeben. Nach PN-Informationen sitzen die Investoren – darunter Einzelpersonen und Investorengruppen – in den Niederlanden und in anderen Benelux-Ländern.

Ein Grund für den schleppenden Fortgang der Gespräche ist dem Vernehmen nach die anhaltend schlechte Wirtschaftslage. Das jedenfalls berichten Verhandlungsteilnehmer. Denn die Anlage am Schiedersee soll mindestens zehn Millionen Euro kosten. Und so viel Geld will derzeit eben nicht jeder Investor so ohne weiteres lockermachen.

„Die Investoren brauchen einfach noch Zeit“, sagten Eingeweihte übereinstimmend. „Das muss sehr sorgfältig berechnet werden. Sorgfalt geht in diesem Fall vor Schnelligkeit. Wir sind aber weiterhin optimistisch.“ Einzelheiten über Investoren habe die „Centraal Bouw Bedrijf“ intern bislang nicht präsentiert. Einen Termin für die Vorstellung der Geldgeber gebe es nicht.

Werden konkrete Pläne im Sommer vorgestellt?

Verhandlungsteilnehmer aus Deutschland gehen aber davon aus, dass die „Centraal Bouw Bedrijf“ die von ihr aufgetanen Investoren noch im Sommer präsentiert. Dann soll auch das detaillierte Modell der Freizeitanlage und die genaue Anzahl der Ferienhäuser feststehen.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass das Bielefelder Planungsbüro „Drees & Hues- mann“ den Bau der Freizeitanlage am Schiedersee begleiten wird. Die Ingenieure, die für Bad Pyrmont derzeit ein städtebauliches Gesamtkonzept entwickeln, werden die Bauleitplanung umsetzen.

Der Kreis Lippe hatte das holländische Bauunternehmen „Centraal Bouw Bedrijf“ im November des vergangenen Jahres vorgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Käufer des Schiedersees noch vorgenommen, dass die ersten Musterferienhäuser bereits Ende März am Ufer des Emmer-Stausees stehen sollten.



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