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Schmale Straßen gegen hohes Tempo: Jetzt geht’s an die Ortsdurchfahrten

Wird Köterberg verkehrssicherer?

Niese/Köterberg. Die spannenden Fragen wurden gleich zu Anfang gestellt: Wird der Ausbau der Kreisstraße zum Köterberg die Wohnqualität in Niese und Köterberg verbessern? Wann beginnen und enden die Arbeiten? Und: Wie wird der Verkehr der Zeit dazwischen beeinträchtigt?

veröffentlicht am 17.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze
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„Die Baumaßnahmen an der Kreisstraße 69 durch die Ortsteile Niese und Köterberg wurden bereits 2007 im Kreistag beschlossen und sind in das fünf Jahre umfassende Sanierungsprogramm des Kreises eingebettet“, stellte Landrat Friedel Heuwinkel gestern beim offiziellen Spatenstich in Köterberg heraus. Die Kreisstraße zum Köterberg sei der letzte Ort, der nun im Rahmen dieses Projektes an der Reihe ist. Allein hierfür betrügen die Baukosten 635 000 Euro, 60 Prozent davon aus Fördermitteln.

„Wir erhoffen uns von der baulichen Umgestaltung der Kreisstraße in den Ortsteilen auch einen wirksamen Nebeneffekt auf die Lärmverursachung und auf das Geschwindigkeitsverhalten“, ergänzte Rainer Huneke, der den kreiseigenen Straßenbaubetrieb leitet.

Konkret heißt das: Die Ortsdurchfahrten werden schmaler. In Köterberg ist die Straße hinterher nur noch vier Meter breit. Eine beiderseitige Rinne aus Natursteinen und die Seitenstreifen mit Flachbordsteinen soll der langsam fahrende Begegnungsverkehr zum Ausweichen nutzen können. Zudem bekommt der Verkehrsaus Richtung Falkenhagen die Vorfahrt, und die Straße wird anders geführt: Die bisher abknickende Vorfahrt schwenkt noch stärker und führt nördlich um einen Baum herum. Die Lärm-Hinweistafeln und der Spiegel sollen stehenbleiben.

In die Umbau-Planung seien sowohl die Vertreter der Ortsteile als auch der Köterberg-Wirt eingebunden worden, betonte der Landrat, der mit dem Baubeginn in Köterberg für Mitte Mai rechnet. Und Rainer Huneke ergänzte: „Die Ortsdurchfahrt Niese wird während der Baumaßnahme ampelgeregelt nur durch halbseitige Sperrungen beeinträchtigt. In Köterberg wird es sicher etwas schwieriger werden. Aber wir gehen davon aus, dass selbst die Zufahrt zum Berg größtenteils gewährleistet und die Gesamtmaßnahme Ende Oktober abgeschlossen werden kann.“

Ortsbürgermeister Heribert Grote erhofft sich vom Umbau „deutliche Veränderungen sowohl im Lärmpegel als auch in der grundsätzlichen Sicherheit der Straßenbenutzung“. Denn bislang gibt es in Köterberg keinen Gehweg. Grote: „Die Anwohner müssen die Straße benutzen – egal, wie stark oder schnell sie befahren wird.“ Er baut darauf, dass künftig nicht nur Biker ihre Fahrt durch die schöne Landschaft genießen, sondern auch wieder die Menschen das Leben an der Strecke.

Rainer Huneke (v. re.) erläutert seinem Landrat Heuwinkel, dem Ortsbürgermeister Grote und Lügdes Bürgermeister Reker die geplante Ortsdurchfahrt Köterberg. ti



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