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Löschgruppe Elbrinxen ehrt langjährige Mitglieder / 3445 Dienststunden in 2008 / Fahrt nach Dresden ist Höhepunkt

„Wir stehen mit unserem Namen für Zuverlässigkeit“

Elbrinxen (heb). Bei einem Brand am Forsthaus im Jahr 1938 hatte die Freiwillige Feuerwehr nicht nur Schwierigkeiten bei der Brandbekämpfung. Da das Pferdegespann nicht so recht wollte, konnte der von Handbetriebene Pumpenwagen erst verspätet angespannt werden und so kamen die Brandbekämpfer spät an den Einsatzort.

veröffentlicht am 08.02.2009 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

Die geehrten Mitglieder der Löschgruppe Elbrinxen stehen für 80
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Einer Zeitzeuge und Helfer von damals ist Werner Rissiek. Er kann sich noch gut an diese Zeit erinnern. Bis heute hat der langjährige Löschgruppenführer seiner Wehr die Treue gehalten. In einem bewegenden Moment wurde er jetzt für seine 70-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Aber auch vier weiteren Feuerwehrleuten hefteten Lügdes Stadtbrandinspektor Wolfgang Kornegger und Löschgruppenführer Ulrich Tintel die Ehrenzeichen für ihre jahrzehntelange Treue und ihren Einsatz ans Rever.

Walter Brand darf auf 60 aktive Jahre zurückblicken, Heinrich Heidenreich, Karl Jakob und Werner Tintel halten den Blauröcken seit mehr als fünf Jahrzehnten die Treue und fühlen sich noch heute im Kreis der Aktiven wohl.

Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Pascal Kühnapfel, Laurin Gehle und Meik Erdmeier befördert. Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde Torben Witt, Benedikt Büker und Kai Gökemeier verliehen. Silber erhielten Robin Hartmann, Sascha Weidner und Meik Erdmeier.

3445 Dienststunden wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr absolviert. Tintel sprach bei sechs Einsätzen von einem ruhigen Jahr. Zu drei Mittel- und einem Kleinbrand und zwei Hilfeleistungen wurde die Wehr gerufen.

Und dennoch steht die Aus- und Weiterbildung auf dem Dienstplan obenan. Immerhin 834 Stunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen. Der Begriff „Kameradschaftsstunden“ zeigte den Zusammenhalt der 54 Feuerwehrmänner (32 Aktive, 10 Jugendfeuerwehr und 12 Altersabteilung).

Die Vier-Tages-Fahrt nach Dresden gehörte dabei sicher zum Höhepunkt. Wandertag, der Besuch von Feuerwehrfesten befreundeter Löschgruppen und Treffen auf Kreisebene runden den Auftrag der Wehr ab. „Wir stehen auch in diesem Jahr mit unserem Namen für Zuverlässigkeit“, verspricht die Löschgruppe.



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